Waldshut – Nach sechs Tagen und sechs Filmen sind die Walshuter Filmnächte nun vorbei. Das Spektakel in der Waldshuter Kaiserstraße sei wieder ein voller Erfolg gewesen, sagt Christian Straub, Vorsitzender des Waldshuter Werbe- und Förderungskreises (W+F). „Ausschlaggebend für die hohe Resonanz war vor allem das Wetter, das doch die meiste Zeit fantastisch war.“ Allerdings musste am Freitag der Film Mamma Mia 2 zehn Minuten vor Ende abgebrochen werden, weil es zu windig wurde. Christian Straub: „Und die Sicherheit der Gäste steht an erster Stelle. Zwar ist die Leinwand mit mehreren Tonnen gesichert, aber am Freitagabend war es eben so windig, dass die Gefahr bestand, dass die Leinwand kippt.“ Dass ein Film abgebrochen werden musste, gab es seit Bestehen des Freiluftkinos erst ein Mal, erinnert sich Straub.

Der besucherstärkste Tag sei der Dienstagabend gewesen, an dem der Film „Der Fall Collini“ gezeigt wurde. „Wir haben bisher noch keine genauen Auswertungen, aber es waren sicher 500 Kinobesucher da“, schätzt Straub. Etwas weniger besucht war der Samstagabend. „Das lag – wie sollte es anders sein – am schlechten Wetter“, sagt Straub. Nicht nur Kinobesucher kamen zur Veranstaltung, sondern auch Passanten, um im Gastronomie-Zelt, das dieses Jahr der W+F selbst in die Hand genommen hat und täglich ab 19 Uhr geöffnet war, einen Cocktail zu trinken oder eine Wurst zu essen. „Es war einfach ein wunderbares Ambiente“, schwärmt Christian Straub.

Der Waldshuter Werbe- und Förderungskreis mit Vorsitzendem Christian Straub und stellvertretender Vorsitzenden Stefanie Kaiser hat die Filmnächte organisiert. Im Vorfeld der Veranstaltung geht es nicht nur um die Filmauswahl, sondern auch darum, einen Arbeitsplan für die Ehrenamtlichen zu erstellen. In diesem Jahr waren 35 Helfer im Einsatz.
Der Waldshuter Werbe- und Förderungskreis mit Vorsitzendem Christian Straub und stellvertretender Vorsitzenden Stefanie Kaiser hat die Filmnächte organisiert. Im Vorfeld der Veranstaltung geht es nicht nur um die Filmauswahl, sondern auch darum, einen Arbeitsplan für die Ehrenamtlichen zu erstellen. In diesem Jahr waren 35 Helfer im Einsatz. | Bild: Duygu-D'Souza, Susann

Rund 35 Helfer des W+F waren bei den Filmächten im Einsatz wie bei der Kartenkontrolle und beim Ticketverkauf, beim Auf- und Abbauen und an den Getränke- und Essensständen. „Es gab sogar einige, die jeden Abend im Einsatz waren – alle ehrenamtlich. Das ist eine besondere Leistung, weil ja alle unserer Mitglieder auch berufstätig sind, und wir meist nicht vor 1 Uhr nachts im Bett waren“, sagt Straub.

Bis gestern stand das Gastronomie-Zelt noch der Waldshuter Filmnächte in der Kaiserstraße. Doch bis Montagabend soll alles abgebaut worden sein.
Bis gestern stand das Gastronomie-Zelt noch der Waldshuter Filmnächte in der Kaiserstraße. Doch bis Montagabend soll alles abgebaut worden sein. | Bild: Duygu-D'Souza, Susann

Noch stehen das große Gastronomie-Zelt und das Kartenhaus in der Waldshuter Kaiserstraße, doch bis Montagabend soll alles abgebaut worden sein. Die Filmtechnik und die Tribüne seien bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag abgebaut worden. Und weil die Filmnächte bei den Besuchern so gut ankommen, sollen sie 2020 auch wieder stattfinden, dann bereits zum 29. Mal.