Zur Hauptversammlung hatte Lorenz Eschbach, Kommandant des Ausrückverbandes West, ins Feuerwehrgerätehaus nach Waldkirch eingeladen. Dabei drohte der frisch renovierte Versammlungsraum aus den Nähten zu platzen: „Mit so viel Personen hatten wir gar nicht gerechnet“, so Eschbach.

Appell an die Stadtverwaltung

Dass die Räumlichkeiten in Waldkirch viel zu klein und eng sind, darüber hatte sich Lorenz Eschbach immer wieder bei den Bürgerversammlungen zu Beginn des Jahres geäußert, in Schmitzingen, in Oberalpfen, in Gaiß-Waldkirch und in Eschbach. Und jedes Mal hatte er auch an den künftigen Gemeinderat der Stadt appelliert, eine neues Gerätehaus in Waldkirch auf seine Agenda zu setzen.

Die Räumlichkeiten in Waldkirch seien nicht mehr zumutbar und auch die Garage, vier auf zehn Meter, für das Löschfahrzeug viel zu klein. „Wenn ich nochmals zehn Kilo zulege, reicht der Platz für mich nicht mehr, um mich ins Führerhaus zu zwängen“, scherzte Lorenz Eschbach. Auch wenn mittlerweile alles etwas aufgehübscht sei, ändere sich nichts an den Sachverhalt: „Diese Unterbringung ist für eine Feuerwehrabteilung nicht mehr tragbar.“

Dezentrale Unterbringung als Problem

Dass weitere Fahrzeuge des Verbandes nicht zentral untergebracht seien, erschwere die Einsätze und die Proben zusätzlich. Im Grunde sei das gesamte Gebäude ein Sanierungsfall und der Platz viel zu eng. Daher müsse sich die Stadt über den Standort für ein neues Gerätehauses Gedanken machen.

Unter den Gästen konnte Eschbach den Stadtkommandanten Peter Wolf begrüßen, Stellvertreter Ralf Rieple, den Abteilungskommandanten Alexander Kaiser, die Ortsvorsteher aus Schmitzingen und Oberalpfen, Siegmar Mutter und Armin Arzner sowie die Vertreter der Jugend- und der Altersabteilung.

Sanierung in Eigenregie

Dann stellte er den renovierten Besprechungsraum vor, den die Abteilung in eigener Regie umgebaut und neu gestaltet hatte. Die Leitung bei den einzelnen Gewerken lag in den Händen von Matthias Köpfler, Helmut Köpfler, Eugen Maier, Maximilian Rogg und Stefan Wolber. Dabei hätten alle freie Hand gehabt, ihre eigenen Vorstellungen umzusetzen.

Über die verschiedenen Fachbereiche referierten Jan Tröndle (Ausbildung), Stefan Wolber (Jugendfeuerwehr), Matthias Köpfler (Proben) und Armin Arzner (Kasse). Neu aufgenommen wurden Marco Ebner, Paul Studinger, Robin Bächle, Jakob Morath und Florian Reinhard. Stefan Wolber wurde zum Löschmeister befördert. Positiv bewertete Eschbach die persönliche Ausrüstung der Aktiven, aber man müsse auch ständig dran bleiben, damit am Ende auch alles komplett sei.

Viel Geduld erforderten die Lieferengpässe bei der Dienstkleidung. Insgesamt werde auf sandfarbene Einsatzkleidung umgestellt. Neue Helme seien vorrätig und könnten in der Feuerwehrzentrale im Kaitle abgeholt werden.