Waldshut-Tiengen Festival Klangwelten: Expeditionsreise durch verschiedene Kulturen

Das Festival Klangwelten 2017 hat 120 Besucher im Ali-Theater Bad Säckingen auf eine Expeditionsreise quer durch drei Kontinente und vier Kulturen genommen.

Tiengen (ros) Besucher des Ali-Theaters Tiengen erlebten jüngst ein Festival der Weltmusik. Mit "Klangwelten 2017" brachte Rüdiger Oppermann einen Dialog der Kulturen auf die Bühne. Die musikalische Expeditionsreise quer durch drei Kontinente und vier Kulturen brachte die rund 120 Besucher zum Mitsingen, Klatschen aber auch zum Lachen.

Den Anfang machte Mehrzad Azamikia aus dem Iran. Mit viel Gefühl und einem starken Ausdruck spielte er traditionelle persische Lieder auf dem Streichinstrument Kemenche. Gemeinsam mit Jatinder Thakur aus Indien, dem Meister der Indischen Trommeln, der das "Klangwelten Festival" bereits seit seinen Anfängen 1985 begleitet, entführte er das Publikum in die Welt aus der sogenannten "Alten Musik".

Mit viel Gefühl spielte der Iraner Mehrzad Azamikia persische Klänge der Alten Musik.
Mit viel Gefühl spielte der Iraner Mehrzad Azamikia persische Klänge der Alten Musik. | Bild: Peter Rosa
Jatinder Thakur, der Meister der indischen Trommeln, der "Tables" sorgte alleine wie auch gemeinsam mit den anderen Musikern für Rhythmus. Bild: Peter Rosa
Jatinder Thakur, der Meister der indischen Trommeln, der "Tables" sorgte alleine wie auch gemeinsam mit den anderen Musikern für Rhythmus. Bild: Peter Rosa
Jatinder Thakur, der Meister der indischen Trommeln, der "Tables" sorgte alleine wie auch gemeinsam mit den anderen Musikern für Rhythmus. Bild: Peter Rosa
Jatinder Thakur, der Meister der indischen Trommeln, der "Tables" sorgte alleine wie auch gemeinsam mit den anderen Musikern für Rhythmus. Bild: Peter Rosa

Mit Monja aus Madagaskar kam ein weiterer Meister seiner Kunst auf die, mit traditionellen Instrumenten und Tüchern bunt geschmückte, Bühne. Auf das faszinierende Spiel auf der Valihamarovany, einem traditionellen Saiteninstrument Madagaskars, folgten kehlige Gesangseinlagen mit Sambo, einem Percussion-Musiker.

Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste.
Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Bilder: Peter Rosa | Bild: Peter Rosa
Monja (rechts) aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Später sang und Tanzte er gemeinsam mit Sambo und dem Publikum. Bild: Peter Rosa
Monja (rechts) aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Später sang und Tanzte er gemeinsam mit Sambo und dem Publikum. Bild: Peter Rosa
Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Bild: Peter Rosa
Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Bild: Peter Rosa
Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Später sang und Tanzte er gemeinsam mit dem Publikum. Bild: Peter Rosa
Monja aus Madagaskar spielte auf der Valihamarovany, einer beidseitig mit Saiten bespannten Holzkiste. Später sang und Tanzte er gemeinsam mit dem Publikum. Bild: Peter Rosa

Agus und Wayhu brachten einen der vielen Höhepunkte des Abends auf die Bühne. Die beiden Meistertrommler aus Java faszinierten durch ihr rasantes und ausgefeiltes Zusammenspiel auf traditionellen Trommeln, den Gendang. Ihre ausdrucksstarke und humorvolle Darbietung, später auch gemeinsam mit Jatinder Thakur, sorgte mit seinen Tablas für große Begeisterung im Publikum. "Die Rhythmen greifen hier sehr verschachtelt in einander", kündigte Oppermann an.

Beim faszinierend schnellen Spiel auf dem Saron, einem traditionellen indonesichen Instrument, wurden Agus (links) und Wayhu (mitte) von Rüdiger Oppermann (rechts) begleitet. Bild: Peter Rosa
Beim faszinierend schnellen Spiel auf dem Saron, einem traditionellen indonesichen Instrument, wurden Agus (links) und Wayhu (mitte) von Rüdiger Oppermann (rechts) begleitet. Bild: Peter Rosa
"Agus & Wayhu Rhythm Explosion": Agus Supriawan (rechts) und Wayhu Roche machten ihrem Namen mit faszinierend schnellem Spiel auf den traditionellen indonesischen Trommeln alle Ehre. Bild: Peter Rosa
"Agus & Wayhu Rhythm Explosion": Agus Supriawan (rechts) und Wayhu Roche machten ihrem Namen mit faszinierend schnellem Spiel auf den traditionellen indonesischen Trommeln alle Ehre. Bild: Peter Rosa
Mit schnellen Rhythmen und guter Laune rissen Agus (Bild) und Wayhu das Publikum mit. Bild: Peter Rosa
Mit schnellen Rhythmen und guter Laune rissen Agus (Bild) und Wayhu das Publikum mit. Bild: Peter Rosa

Rüdiger Oppermann stellt seit Jahrzehnten jedes Jahr neue Klangwelten zusammen. Diesmal zeigte er sein Können auf zwei Harfen und einem sogenannten Mundbogen, einem der ältesten Instrumente der Menschheitsgeschichte. Zwischen den Auftritten der Musiker gab er unterhaltsame Einblicke in die Welt des jeweiligen Musikstils und ihren Instrumenten. In über 2000 Konzerten auf der ganzen Welt setzte der aus Bad Kreuznach stammende Harfenist und Musikmanager bereits Maßstäbe für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und für den Mut zum Experiment.

Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte auf dem Mundbogen, einem uralten Streichinstrument. Bild: Peter Rosa
Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte auf dem Mundbogen, einem uralten Streichinstrument. Bild: Peter Rosa
Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte selbst auf der Harfe. Bild: Peter Rosa
Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte selbst auf der Harfe. Bild: Peter Rosa
Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte selbst auf der Harfe. Bild: Peter Rosa
Rüdiger Oppermann führte durch das Programm und spielte selbst auf der Harfe. Bild: Peter Rosa

Nach zwei Stunden endete die klangvolle Reise mit einem Auftritt aller Musiker. Sie spielten das für sie von Oppermann arrangierte Lied "Karawane", das er in den 80er Jahren während seiner Reisen nach Afghanistan kennen- und lieben gelernt hat.

Agus Supriawan zeigte viel Gefühl beim Flötenspiel.
Agus Supriawan zeigte viel Gefühl beim Flötenspiel. | Bild: Peter Rosa

Ihre Meinung ist uns wichtig
Außergewöhnliche Geschenkideen für Ihre Liebsten
Neu aus diesem Ressort
Waldshut-Tiengen
Waldshut-Tiengen
Tiengen
Waldshut-Tiengen
Waldshut-Tiengen
Waldshut
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren