Mit drei Frauen und drei Männern ist der neue Eschbacher Ortschaftsrat paritätisch besetzt. Wieder dabei sind Matthias Schupp als Ortsvorsteher, Andreas Zieringer und Stephan Weißer, neu dazugekommen sind Petra Obrist, Kerstin Schupp und Barbara Zieß. Abschied nahmen nach fünf Jahren Beate Buck und Martin Obrist und nach zehn Jahren Ulrike Obrist, die stellvertretende Ortsvorsteherin.

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Zu Beginn der konstituierenden Sitzung tagte nochmals der alte Ortschaftsrat, um festzustellen, dass keine Hinderungsgründe für die neue gewählten Mitglieder vorliegen. Dann verabschiedete Matthias Schupp mit herzlichen Worten die ausscheidenden Räte. Für jeden hatte er ein besonderes Lob und natürlich gab es für alle auch ein Geschenk, Blumen für die Frauen, ein spezielles Getränk für den Herrn.

Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre

Dann hielt Schupp Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre. Erklärte Ziele waren der Erhalt und der Ausbau des Kindergartens, die Nutzung der Wohnung im Gemeindehaus, die Neugestaltung des Hallenvorplatzes, die Umgestaltung des Feuerwehrraumes und des ehemaligen Gefrierraumes, der vom Narrenverein genutzt wird und ein schnelles Internet. Dazu kamen viele weitere Themen, wie die Sanierung der Reblandstraße, die Pflege des Friedhofes und die Anlage neuer Urnengräber und die Feldwege.

Verabschiedet wurden vom Ortsvorsteher Matthias Schupp (zweiter von links) die bisherigen Ortschaftsräte Ulrike Obrist, Martin Obrist und Beate Buck (von links). Rechts Bürgermeister Joachim Baumert, der den ausscheidenden Räten ans Herz legte, sich auch in Zukunft zu engagieren.
Verabschiedet wurden vom Ortsvorsteher Matthias Schupp (zweiter von links) die bisherigen Ortschaftsräte Ulrike Obrist, Martin Obrist und Beate Buck (von links). Rechts Bürgermeister Joachim Baumert, der den ausscheidenden Räten ans Herz legte, sich auch in Zukunft zu engagieren. | Bild: Manfred Dinort

Für alle war es ein Schock, als Amtsvorgänger Markus Waßmer aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben musste (Waßmer ist inzwischen wieder gesund). Bevor Matthias Schupp vor eineinhalb Jahren als Nachfolger gewählt wurde, übernahm Stellvertreterin Ulrike Obrist den Vorsitz im Ortschaftsrat und Stephan Weißer rückte in das Gremium nach. Unter der Regie von Matthias Schupp ging es dann um den Bau des neuen Buswartehäuschens, den Umbau der Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gemeindehauses, die Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen und zuletzt die Umgestaltung des Wendeplatzes beim Gasthaus Ochsen.

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Pünktlich zur Sitzung hatte Andreas Zieringer die neue Anschlagtafel gegenüber dem Gemeindehaus aufgestellt. Noch nicht abgearbeitet ist das Thema Brandschutz im Gemeindehaus. „In dieser Zeit haben wir viel diskutiert und auch einiges bewegt“, resümierte Matthias Schupp. „Es wurde nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet.“ Derzeit ist eine neue Homepage in Arbeit und der Bau einer Außentreppe für den Lagerschuppen. Auf dem Programm dieses Jahres steht die Erweiterung des Kindergartens, die Neugestaltung des Kindergartenspielplatzes und ein barrierefreier Zugang fürs Gemeindehaus.

Erwartungen dämpfen

Beim Thema schnelles Internet musste Bürgermeister Joachim Baumert allerdings die Erwartungen dämpfen. Er kündigte an, dass die Telekom am 24. Juli mit den Bauarbeiten in Aichen beginnen will, in der Folgezeit sei dann ein Ausbau von Ost nach West geplant. „Das ist eine lange Geschichte gewesen“, sagte er, „aber ich bin froh, dass es nun endlich losgeht.“ Dann nahmen die neuen Räte am Ratstisch Platz, um den Amtseid abzulegen. Joachim Baumert verpflichtete jeden einzelnen per Handschlag. Mit der Wahl des Ortsvorstehers und Stellvertreterin Petra Obrist, die beide mit fünf Ja-Stimmen bei jeweils einer Enthaltung gewählt wurden, endete die Sitzung.