Unter einem sehr guten Stern stand die jüngste Vorstandssitzung der Gemeinschaft zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche Tiengen. Pfarrer Ulrich Sickinger und Schriftführer Eberhard Völkle konnten zu Beginn der Sitzung zwei große Spenden entgegennehmen: Die katholische Frauengemeinschaft Tiengen spendete 5000 Euro und die Kolpingfamilie Tiengen hatte eine Zuwendung von 2000 Euro dabei.

Erlös aus Aktionen für die Kirche

Für die beiden kirchlichen Gruppierungen war es eine Selbstverständlichkeit, den Erlös verschiedener Aktionen, zum Beispiel von der traditionellen Theateraufführung der Frauengemeinschaft oder der Nikolaus- und Christbaumaktion der Kolpingfamilie, für die anstehende Kirchensanierung zur Verfügung zu stellen. Pfarrer Ulrich Sickinger bedankte sich sehr für das Engagement der beiden Gruppierungen und hofft auch künftig auf weitere Spenden.

Kostenzuschuss von 70 Prozent

Als weitere erfreuliche Information gab Ulrich Sickinger anschließend bekannt, dass die Erzdiözese Freiburg mit Schreiben vom 8. Juni den ersten Bauabschnitt der geplanten Sanierung in Höhe von 1,1 Millionen Euro genehmigt hat. Gleichzeitig wurde dabei ein Kostenzuschuss von insgesamt knapp 70 Prozent zugesagt.

200.000 Euro müssen selbst aufgebracht werden

Trotzdem sind für den ersten Bauabschnitt etwa mehr als 200 000 Euro als Spenden aufzubringen (siehe Infokasten). Deshalb wurde in der Sitzung auch über weitere Spendenaktionen, wie zum Beispiel der Verkauf einer Anstecknadel oder später der Verkauf von alten Ziegeln als Andenken nachgedacht. Da auch in Zukunft weitere Mitglieder für die Gemeinschaft zum Erhalt der Peter-Thumb-Kirche gewonnen werden sollen, wird die Bevölkerung weiterhin über den Gang der Dinge auf dem Laufenden gehalten. So ist zum Beispiel am 9. September am Tag des Denkmals ein Infostand geplant.