Ein ungewohntes Bild zeigt sich an der Ecke Bismarckstraße/Poststraße beim Gebäude von Alb-Bote und SÜDKURIER in Waldshut, nachdem die Stadtverwaltung sowohl die dort stehende Linde als auch die sie umgebende Ruhebank entfernt hat.

Städtgärtnerei-Leiter Bernd Kramm erklärte auf Anfrage dieser Zeitung, dass der etwa 35 Jahre alte Baum in den vergangenen Jahren zusehends verkümmert sei: „Letzten Sommer hatte er schon im Juli das halbe Laub abgeworfen.“ Die Linde war geschätzt maximal sieben Meter hoch und hatte einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern.

Sie soll im März voraussichtlich durch einen Ginkgo-Baum ersetzt werden, der als Jungpflanze etwa vier Meter hoch wäre. Um ein gutes Wachstum sicherzustellen, soll der Stamm ein größeres Fundament erhalten. Andere Bäume dieser Art stehen bereits seit über 20 Jahren am nahen Conrad-Gröber-Platz.

In Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof sei auch ein Ersatz für die verwitterte Holzbank geplant. Kramm: „Wir wollen den Platz attraktiver gestalten.“