Im Waldshut-Tiengener Ortsteil Aichen beschloss der Ortschaftsrat auf seiner jüngsten Sitzung, nach rund fünfjähriger Pause die Tradition des Böllerschießens bei festlichen Anlässen wieder aufleben zu lassen. Mit Lukas Bank, Marcus Boll, Christoph Genswein und Thomas Amann sind vier Bürger Aichens bereit, die Aufgabe des Böllerschießens zu übernehmen.

Dazu ist es jedoch notwendig, dass die künftigen Böller-Kanoniere eine Ausbildung nachweisen können. Diese könnten sie laut Ortschaftsratsvorsitzenden Christian Maier bei einem authentifizierten Waffenhändler in Tuttlingen absolvieren.

Ortskasse übernimmt Teil der Kosten

Die Ausbildung kostet 100 Euro pro Person. Laut Beschluss des Ortschaftsrates übernimmt die Ortskasse 50 Prozent der Kosten. 50 Euro müssen die zukünftigen Kanoniere selbst übernehmen. Geplant ist auch, bei der Kirche nachzufragen, ob sie einen Teil der Ausbildungskosten übernehmen würden, da das Böller-Schießen auch im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen, wie an Fronleichnam oder bei Hochzeiten durchgeführt würde.

Bürgerversammlung am 2. Januar

In einem weiteren Tagesordnungspunkt gab Ortsvorsteher Christian Maier bekannt, dass die Bürgerversammlung zu Beginn des kommenden Jahres am 2. Januar stattfinden wird. Der Seniorennachmittag und der gemeinsame Seniorenausflug sollen auch in Zukunft im jährlichen Wechsel stattfinden. Im kommenden Jahr ist der Seniorennachmittag geplant. Dabei gibt Ortsvorsteher Maier zu bedenken, dass die Landfrauen die Bewirtung nicht mehr übernähmen. Auf der nächsten Vereinsbesprechung soll geklärt werden, welcher Verein in Zukunft die Bewirtung am Seniorennachmittag übernehmen könnte. Bezug nehmend auf die Ausflüge stellte Christian Maier fest, dass die Kosten dafür ständig stiegen. In diesem Jahr hatten 30 Senioren an dem Tagesausflug teilgenommen. Die Kosten dafür betrugen 1800 Euro, an denen sich die Teilnehmer mit zehn Euro pro Person beteiligen mussten.

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