Zum Tag der offenen Tür lud die Islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat ein. Im Dialog mit den Besuchern und mit einem informativen Programm gaben der neue Imam, Wajahat Ahmad, zusammen mit Mitgliedern der Gemeinde die Möglichkeit einen vorurteilsfreien Blick auf den Islam zu werfen.

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„Gemeinsam für eine bessere Zukunft sowie Vorurteile und Ängste abbauen“, das sei das Ziel zum Tag der diesjährigen offenen Tür, erklärt der Imam und Islamische Theologe, der nach siebenjährigem Studium an der Hochschule in Riedstadt (Hessen) nun seit März 2019 in der Moschee in der Badstraße in Tiengen tätig ist.

Schulklassen besuchen Moschee

Aber die Moschee ist nicht nur heute für jeden offen, so der Imam. Denn diese sei nicht nur ein Ort, an dem sich Muslime zum Gebet versammeln, sondern auch eine Stätte der Begegnung, des Dialogs und der nachbarschaftlichen Zusammenkunft. Auch von Schulklassen wurde die Moschee schon besucht und mit den Pfarrern aus Lauchringen, Tiengen und Waldshut sei man im Dialog.

Positive Eindrücke

Ein Hauptanliegen der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde ist, den Menschen den ausschließlich friedliebenden und toleranten Islam näher zu bringen, der weit weg ist von Fanatismus, Gewalt und Terror. „Viele Besucher der Moschee sind heute mit positiven Eindrücken gegangen“, resümiert die Gemeinde.

Die islamische Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde tritt für die ursprünglichen Werte des Islam ein: Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen, Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit von Frau und Mann, Trennung von Religion und Staat sowie Beendigung gewalttätiger Aktionen im Namen der Religion.

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