Waldshut-Tiengen Ein bunter Strauß Musik: Liederkranz gibt begeisterndes Konzert

Die Chöre des Liederkranzes Waldshut überzeugten bei ihrem Konzert in der Justus-von-Liebig-Schule mit klassischen Werken und Medleys aus moderneren Stücken.

Frisch, fromm, fröhlich, frei und manchmal ein bisschen frivol, nach diesem Muster boten die beiden Chöre des Waldshuter Liederkranzes, der Frauen- und der Männerchor, unter der Leitung von Christian Seidel einen erfrischenden, facettenreichen Liederabend.

Mit von der Partie waren die Jagdhornbläser des Hegerings Waldshut unter der Leitung von Bernd Matt. Das knapp eineinhalbstündige Konzert fand mit rund hundert Besuchern im Foyer der Justus-von-Liebig-Schule statt. Rudolf Straub, Vorsitzender des Männerchores, erklärte bei der Begrüßung: „Als wir den Termin festgelegten, wussten wir noch nicht, dass am gleichen Abend und zur gleichen Zeit ein Konzert in der Versöhnungskirche stattfinden würde“. Hinzugekommen sei das schlechte Wetter, wo man am liebsten zu Hause, hinter dem warmen Ofen sitzen würde. „Ich danke ihnen, dass sie trotzdem gekommen sind.“ Christian Seidel spielte Klavier, dirigierte und moderierte, fröhlich, frei und frivol – das Publikum hatte seinen Spaß.

Begleitet wurde der Frauenchor von Etienne Liénard auf der Violine. Im ersten Teil des Konzerts wurde viel Gefühl investiert, anspruchsvolle klassische Werke aus der Zeit der Romantik standen auf dem Programm, Lieder von Robert Schumann (Im Schatten des Waldes), Felix Mendelssohn-Bartholdy (Der Jäger Abschied), Albrecht Haaf (Nachtlied) und Franz Schubert (Nachtgesang im Walde). Zu den Höhepunkten zählte die „Barcarole“ von Jacques Offenbach, solo gesungen vom Frauenchor.

Dann gewannen die fröhlichen Töne die Oberhand mit bekannte Melodien aus Oper und Operette, Film und Funk, Lieder von Johann Strauß (Leichtes Blut), W. R. Heymann (Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen), Udo Jürgens (Anuschka, Schenk mir noch eine Stunde), Piero Trombetta (Kriminal-Tango), Albrecht Marcuse (Mein kleiner grüner Kaktus) und ein Medley von Fred Reymond aus der Operette „Maske in Blau“. Lieder, bei denen Stimmung aufkam und das Publikum mitvibrierte.

Als der Männerchor den bekannten Hit „Ein Freund, ein guter Freuend“ von W. R. Heymann anstimmten, klatschte alles begeistert mit. Die Herzen gingen auf, als Christian Seidel die „Träumerei“ von Robert Schumann auf dem Klavier spielte. Weitere Akzente setzten die Jagdhornbläser mit dem Hubertus-Marsch oder dem Tiroler Jägermarsch. Als Zugabe sang der Männerchor ein Medley mit bekannten Operettenmelodien. Schön auch das Finale mit dem gesungenen Lied „Der Mond ist aufgegangen“ von J. A. Peter Schulz mit dem Text von Matthias Claudius.

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