Waldshut-Tiengen Ein Rundgang im Blumenmeer der Stadtgärtnerei Waldshut-Tiengen

Die Stadtgärtnerei Waldshut-Tiengen präsentiert interessierten Besuchern ihr vielfältiges Sortiment aus verschiedenen Pflanzen. In den nächsten Tagen werden die Blumen nach und nach ausgefplanzt. Wir haben Zahlen zur Stadtgärtnerei gesammelt.

Die Stadtgärtnerei Waldshut-Tiengen hat bei einem Rundgang durch ihre Gewächshäuser interessierten Besuchern die vielen Pflanzen präsentiert, die in den nächsten Tagen die Stadt schmücken werden.

 

2 Pilzmittelanwendungen wurden vorbeugend eingesetzt, ansonsten verzichtet die Stadtgärtnerei auf chemische Mittel. So nutzt sie zum Beispiel Schlupfwespen, die selbstständig auf die Jagd nach Blattläusen gehen. Die Anwendungen der Pilzmittel sind laut Stadtgärtnerei notwendig, damit die jungen Pflanzen einen Schutz gegen Pilzkrankheiten haben.

6 verschiedene Klimazonen kann die Stadtgärtnerei in ihren Gewächshäusern einrichten. Dies ist besonders von Januar bis Anfang März für die Aufzucht der verschiedenen Pflanzen wichtig. Außer im Warmhaus beträgt derzeit die Temperatur überall 5° Grad Celsius, damit die Pflanzen sich an die Kälte gewöhnen und keinen Schock kriegen, wenn sie in den kommenden Tagen ausgepflanzt werden.

Führten Interessierte durch ihr Reich von Blumen und Pflanzen: Der Leiter der Stadtgärtnerei Bernd Kramm, Gärtnermeister Martin Feldmann, Gärtnerin Bettina Bär und die Auszubildende Andrea Dietsche-Kleiter (von links).
Führten Interessierte durch ihr Reich von Blumen und Pflanzen: Der Leiter der Stadtgärtnerei Bernd Kramm, Gärtnermeister Martin Feldmann, Gärtnerin Bettina Bär und die Auszubildende Andrea Dietsche-Kleiter (von links). | Bild: Maximilian Halter

20 Menschen sind bei der Stadtgärtnerei beschäftigt, darunter vier Auszubildende, die den Beruf des Gärtners mit Fachrichtung Zierpflanzenbau erlernen. Vier Mitarbeiter und eine zusätzliche Kraft, die nicht in Vollzeit tätig ist, arbeiten auf den Friedhöfen. Gärtnermeister Martin Feldmann kümmert sich mit den Auszubildenden um die Aufzucht, acht Mitarbeiter kümmern sich um die Außenpflege.

90 Straßenkübel gibt es in der Stadt Waldshut-Tiengen zu bepflanzen. Davon stehen 60 Kübel in Waldshut und 30 in Tiengen. In den nächsten Wochen wird nach und nach die Bepflanzung im Stadtgebiet erfolgen.

Die Petunien „Night Sky“ warten darauf, im Stadtgebiet verpflanzt zu werden.
Die Petunien „Night Sky“ warten darauf, im Stadtgebiet verpflanzt zu werden. | Bild: Maximilian Halter

35.000 Stück Wechselflor – also Pflanzen, die nur eine begrenzte Zeit überdaue rn – wird in der Stadtgärtnerei pro Jahr angezüchtet. Dabei enstcheiden die Gärtner selbst, welche Pflanzen sie anzüchten wollen und sind nicht von der Planung eines externen Büros abhängig.

27 Hektar Grünflächen werden von der Stadtgärtnerei Waldshut-Tiengen gepflegt. Im Gebiet gibt es viele Grünflächen. Sie unterscheiden sich in ihrer Pflegeintensität. So müssen manche Plätze nur gemäht werden, während aufwändige Beete mehr Pflege benötigen.

Die vollen Gewächshäuser umfassen eine große Bandbreite an verschiedenen Blumen und Pflanzen, deren Anzucht die Gärtner der Stadtgärnerei selbst entscheiden dürfen.
Die vollen Gewächshäuser umfassen eine große Bandbreite an verschiedenen Blumen und Pflanzen, deren Anzucht die Gärtner der Stadtgärnerei selbst entscheiden dürfen. | Bild: Maximilian Halter

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