Traditionell wurde in Breitenfeld, im kleinsten Ortsteil der Stadt, der Reigen der Bürgerversammlungen eröffnet. Ortsvorsteher Jürgen Bacher freute sich, wieder viele Besucher begrüßen zu können, unter ihnen Oberbürgermeister Philipp Frank sowie die Gemeinderäte Lorenz Eschbach, Daniela Tayari und Kai-Uwe Zeitz.

Für ihn persönlich, so Jürgen Bacher, sei es die elfte Bürgerversammlung, zum fünften Mal mit Oberbürgermeister Frank. Er freute sich, auch einige Neubürger und die jüngsten Einwohner des Dorfes begrüßen zu können. Dann präsentierte der Ortsvorsteher seinen Jahresrückblick.

Das Jahr begann mit dem Auftritt der Sternsinger, die in zwei Gruppen unterwegs waren. Dann kam die närrische Zeit mit den Kinderumzügen, dem Mehlsuppenessen im Gasthaus „Hirschen“ und dem Fasnachtsfeuer. 35 Helfer beteiligten sich an der Dorfputzete.

Gut besucht war die Bürgerversammlung in Breitenfeld, die im Saal des Gasthauses „Hirschen“ stattfand.
Gut besucht war die Bürgerversammlung in Breitenfeld, die im Saal des Gasthauses „Hirschen“ stattfand. | Bild: Manfred Dinort

Ein wichtiges Datum waren die Kommunalwahlen im Mai mit der Neuwahl des Ortschaftsrates. „Damit habe ich wieder eine gute, sehr verlässliche Truppe an meiner Seite“, so Jürgen Bacher. Sehr aktiv waren auch wieder die Landfrauen, die das Breitenfelder Dorffest organisierten, den Martinsumzug, den Kaffeenachmittag mit den Senioren und einen Glühwein- und Punschabend in der Vorweihnachtszeit.

„Ich schätze die Freundlichkeit der Bewohner, die gepflegten Häuser und Außenanlagen und die tolle Aussicht auf das Tal und auf die Schweizer Berge. Als Chronist und Hobbyfotograf ist es für mich immer ein Erlebnis, durchs Dorf zu spazieren und Gespräche mit den Leuten zu führen.“Markus Jäger.
„Ich schätze die Freundlichkeit der Bewohner, die gepflegten Häuser und Außenanlagen und die tolle Aussicht auf das Tal und auf die Schweizer Berge. Als Chronist und Hobbyfotograf ist es für mich immer ein Erlebnis, durchs Dorf zu spazieren und Gespräche mit den Leuten zu führen.“Markus Jäger. | Bild: Manfred Dinort
„Ich schätze die Ruhe im Dorfe, bedingt durch das geringe Verkehrsaufkommen, die grandiose Fernsicht. Die lebendige Dorfgemeinschaft ermöglicht gute Kontakte und trägt dazu bei, den Alltag abwechslungsreicher und lebendiger zu gestalten.“Alexandra Welte.
„Ich schätze die Ruhe im Dorfe, bedingt durch das geringe Verkehrsaufkommen, die grandiose Fernsicht. Die lebendige Dorfgemeinschaft ermöglicht gute Kontakte und trägt dazu bei, den Alltag abwechslungsreicher und lebendiger zu gestalten.“Alexandra Welte. | Bild: Manfred Dinort

Jürgen Bacher: „Ich danke allen, die sich in irgendeiner Form im Dorf engagiert haben, ganz besonders aber den Landfrauen, denen wir vielfältige Aktivitäten verdanken.“ Ein weiterer Dank galt dem Dorfchronisten Markus Jäger, der die Homepage des Dorfes auf dem aktuellen Stand hielt. Gute Arbeit hätten auch die Wegewarte geleistet, Alfred Baschnagel, Werner Kaiser und Elias Erlemann. „Ich wüsste nicht, was ich ohne sie machen würde“, so Bacher.

Was 2019 umgesetzt wurde

Investiert wurde ins Gemeinschaftshaus, das einen neuen Windfang mit Außenbeleuchtung bekam und in die Toilettenanlagen. Auf dem Bolzplatz wurden eine neues Ballfangnetz installiert und das bestehende, auf der anderen Seite, erweitert. Erneuert wurden die weißen Randstreifen an der Ortsverbindungsstraße nach Tiengen und am Ortsrand wurden drei Hundekotbehälter aufgestellt.

Die Wasserleitungen sollen auch im neuen Jahr wieder durchgespült werden, um die Kalkablagerungen zu reduzieren. Dann soll auch wieder eine Pflanzaktion für Obstbäume durchgeführt und für das Dorffest sollen zwei Pavillons angeschafft werden. Für das Rathaus und das ehemalige Feuerwehrhaus ist ein neuer Außenanstrich fällig. Die Mittel seien von der Stadt eingeplant.

Danach hatten zwei ortsansässige Betriebe Gelegenheit, sich vorzustellen, das waren der Gasthof „Hirschen“, ein traditionsreicher Familienbetrieb und der benachbarte Biohof Ebner. Jürgen Bacher: „Zwei Betriebe, die sich ideal ergänzen“.