Die Regeln bei der Kuhlotterie sind ganz simpel. Auf einem abgezäunten Bereich, welcher in kleine Quadrate eingeteilt ist, bewegt sich eine Kuh umher und grast in aller Ruhe. Das Quadrat, in dem die Kuh ihr großes Geschäft verrichtet, ist das Gewinnerfeld. Sollte die Kuh innerhalb einer Stunde nicht "zum Zug" kommen, zählt das Quadrat, in dem der linke Hinterhuf der Kuh nach genau 60 Minuten steht.

Bild: Maximilian Halter

Um am Ende einen Gewinner zu ermitteln, ist jedem Quadrat ein Los zugeteilt worden. Der Haufen – oder der linke Hinterhuf – der Kuh entscheidet also, welcher Losinhaber am Ende der Lotterie den stattlichen Preis von 1000 Euro gewinnt.

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Vor dem Glücksspiel sorgte der Musikverein Gaiß-Waldkirch für die musikalische Komponente des Sportfests, welches vom SV Eschbach ausgerichtet wurde. Bereits am Sonntag gab es ein vielfältiges Programm, die Kuhlotterie am Montagabend setzte den Schlusspunkt.

Video: Maximilian Halter

Und wie es für prominente Sportler nun einmal so üblich ist, lässt sich auch die Hauptakteurin, die Kuh Galaxy, ordnungsgemäß bis zum Sportplatz vorfahren. Anders als bei der Weltmeisterschaft wurde beim Einlauf der Kuh aber keine Nationalhymne angestimmt.

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Galaxy ist schon erfahren im Bereich der Kuhlotterie. Bereits im vergangenen Jahr war sie als "Lottofee" beim Sportfest des SV Eschbach im Einsatz. Damals hatte sie die Entscheidung schon nach zwanzig Minuten herbeigeführt – dieses Mal ließ sie sich Zeit.

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Je länger nichts passierte, desto mehr Zuschauer widmeten sich wieder den Getränken und dem Essen, während Galaxy davon unbeeindruckt mindestens einmal alle Ecken ihres eingegrenzten Spielfelds ablief.

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Kurz vor Ablauf der Zeit wurde es dann spannend, als die noch verbleibenden Zuschauer schon fest mit einer Entscheidung rechneten. Doch das erforderliche große Geschäft verrichtete Galaxy nicht – und das kleine zählt laut Regeln nicht.

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Da es beim Kuhlotto keine Verlängerung gibt, entschied am Ende der linke Huf von Galaxy. Er stand nach genau 60 Minuten auf dem Feld von Ute Ebner, die sich gemeinsam mit dem Losverkäufer Markus Müller über das Gewinnen der Lotterie freute.

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