Vier Einzelpersonen, ein Verein und ein Helferteam sind die diesjährigen Ehrenamtspreisträger der Stadt Waldshut-Tiengen. Ausgezeichnet werden Margret Teufel, Werner Jockers, Eduard Plasa, Anneliese Brunner, der Frauenverein Tiengen und der freiwillige Helferkreis der Caritaswerkstätten Hochrhein, Bereich Freizeit und Bildung. Sie werden für ihren engagierten und selbstlosen Einsatz für Stadt und Mitmenschen geehrt.

Würdigung in größerem Rahmen

Der Preis wird in verschiedenen Kategorien zum zweiten Mal vergeben. 2016 war auf Initiative von Oberbürgermeister Philipp Frank Premiere. Die Preisverleihung war damals im Rahmen des Neujahrsempfangs 2017.

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Dieses Jahr wird den Preisträgern in einer eigenen Veranstaltung im Dezember in einem feierlichen Rahmen Dank und Anerkennung zuteil. „Der Preis würdigt Menschen, die eine tragende Säule unserer Stadt und des gesellschaftlichen Miteinanders sind“, so Oberbürgermeister Philipp Frank. Er hebt hervor, dass das Ehrenamt in unserer Gegend besonders ausgeprägt ist.

Vorschläge stammen von Bürgern

Wie bei der ersten Preisverleihung, haben die Bürger selbst Vorschläge für potenzielle Preisträger eingereicht mit ausführlichen Begründungen, warum gerade diese Person oder diese Gruppe den Preis erhalten sollte. Mit 36 Vorschlägen gingen mehr als 2016 ein. Bei Stephanie Meyer, Büroleiterin des Oberbürgermeisters, liefen die Fäden zusammen.

Sie hat, wenn nötig, die Vorschläge mit weiten Infos über die betreffenden Personen ergänzt, dann wurden sie der Jury vorgelegt: Oberbürgermeister Philipp Frank, Andreas Harder (Diakonie), Susanna Heim (Kulturreferentin), Doris Kaiser-Klormann (Sportausschuss Tiengen), Rita Mosel (Kreisrätin), Horst Seipp und Daniela Tayari (Stadträtin und OB-Stellvertreterin) vergaben nach bestimmten Kriterien wie Gesamteindruck, Zeitaufwand für das Engagement und gesellschaftliche Relevanz, Punkte.

Erstaunlich nennt Jury-Sprecher Andreas Harder, was das Ehrenamt bei uns im Stillen leistet. „Die meisten engagieren sich ganz selbstverständlich im Hintergrund“, so Harder. 2016 waren die Preisträger Kurt Reckermann, Hans-Jürgen Bannasch, Melanie Frank (heute Mallinovski), Daniel Tröndle, Gerhard Grether, Ralf Rieple und die Grünen Damen.

Die Ehrenamtspreisträger 2019

Die Stadt Waldshut-Tiengen zeichnet aus:

  • Margret Teufel, Kategorie „Kultur und Brauchtum“: Sie war langjährige Vorsitzende des Traditionsvereins Alt Waldshut, der sich unter anderem große Verdienste beim Chilbi-Heimatabend erworben hat. Sie ist Initiatorin und jetzige Vorsitzende des Fördervereins Alte Metzig.
  • Werner Jockers und Eduard Plaza, Kategorie „Natur und Umwelt“: Die Beiden sind die Initiatoren des Waldshuter Wildgeheges und setzen sich bis heute mit großem Einsatz für das Wildgehege ein.
  • Anneliese Brunner, Kategorie „Sport“: Seit 1974 ist sie ehrenamtliche Gymnastiktrainerin des Radsportvereins Schmitzingen. Seit 1972 ist sie für die Gymnastikfrauen Waldkirch und seit 1986 für die Landrauen Gaiß im Einsatz.
  • Frauenverein Tiengen, Kategorie „Soziales“: Die Mitglieder kümmern sich seit über 150 Jahren mit zahl-reichen Aktivitäten vor allem um die älteren Bewohner Tiengens.
  • Freiwillige Helfer der Caritaswerkstätten Hochrhein im Bereich Freizeit und Bildung, Kategorie „Ehrenamt im Team“: Sie unterstützen die Betreuung von Menschen mit Behinderung, unter anderem durch die Mitwirkung bei Wochenend- und Ferienaktivitäten.