Waldshut-Tiengen EWS: Talentschmiede im Sondermaschinenbau

Gemeinderäte besichtigen Firma. Geschäftsführer loben Standort und Umsetzung des Konzepts durch die Gemeinde.

Der gesamte Gemeinderat war sichtlich beeindruckt: Die Firma EWS hatte zu einer Besichtigung ihrer Fertigung eingeladen und brachte mit ihrer Entwicklungsvielfalt im Sondermaschinenbau unter dem Firmenleitsatz „Standard ist hier gar nichts“ die Kommunalpolitiker ins Staunen. Die Firma EWS ist erst seit wenigen Monaten in Küssaberg ansässig, hat ihren Mitarbeiterstab schon auf 30 aufgestockt und bildet junge Menschen aus. Bürgermeister Manfred Weber sprach anerkennend von „Talentschmiede“. „Wir freuen uns, Ihre Firma in Küssaberg zu haben“, sagte Bürgermeister Weber.

Im Jahre 2004 gegründet, ist die Firma EWS zu einem Spezialisten für Konzeption, Planung und Fertigung von Sondermaschinen und Vorrichtungen herangewachsen und arbeitet mit Kunden in der Region Hochrhein-Bodensee zusammen. Aufgebaut wurde die Firma in Waldshut. In Küssaberg entstand 2014 ein neues Firmengebäude „mit einer positiven Außenwirkung“, wie es Bürgermeister Manfred Weber bei der Besichtigung anerkennend formulierte. Die beiden Geschäftsführer Felix Eckert und Markus Westerhoff loben nicht nur den Standort, sondern auch die bauliche Umsetzung, die ihnen im Gewerbegebiet in Ettikon mit Hilfe der Mittel auch aus dem Zuschusstopf Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) ermöglicht wurde.

Küssaberg biete eine helle, freundliche Arbeitsatmosphäre in ruhiger Lage, die auch die Mitarbeiter inspiriere gemäß der Firmenphilosophie „Fühlt sich der Mitarbeiter wohl, ist auch die Arbeit gut“, wie Felix Eckert sie beschrieb. Er verwies auf die Grundvoraussetzung eines konzentrierten Arbeitens im Sondermaschinenbau: „Da muss jede Schraube sitzen.“

Es gehe um die Optimierung von Fertigungsanlagen, um die Entwicklung und Produktion spezieller Komponenten für die Prozessautomation: „Wir sorgen dafür, Bestehendes schneller und effizienter zu machen.“ EWS arbeitet dabei auch für die Firma Hago. Diese liegt geografisch nur einen Steinwurf von EWS entfernt. Nach der Abrundung des Gewerbegebiets durch das Teilstück „Mittlere Greut II“ – dafür laufen derzeit die Erschließungsmaßnahmen – werden sich die beiden Firmen schon aufgrund ihrer jeweiligen Vorratsflächen noch ein Stück näher kommen. „Und drei weitere Interessenten haben wir für dieses neue Erweiterungsgebiet schon in petto“, freut sich Bürgermeister Weber.

Insgesamt 20 Firmen sind heute im Gewerbegebiet Greut angesiedelt. Als 19. Ansiedlung war EWS gekommen. Bürgermeister Weber warb zum Abschluss des Rundgangs um eine Mitarbeit der Firma auch im Partnerschaftsprojekt Schule-Berufswelt der Gemeinschaftsschule Rheintal.

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