Mit dem Aufsetzen der neu vergoldeten Turmkugel und dem restaurierten Turmkreuz auf den Kirchturm der Peter-Thumb-Kirche in Tiengen erfolgte am Montag ein wichtiges Signal für den bevorstehenden Abschluss des ersten Bauabschnittes der gegenwärtig stattfindenden Renovierung der Stadtpfarrkirche.

In einer kurzen Andacht segnete Pfarrer Ulrich Sickinger (links) in luftiger Höhe auf der obersten Plattform des Turmgerüstes das Turmkreuz und die Kugel. Weiter (von links): Pfarrsekretärin Christine Boger, Ministrantin Carla Völkle, Michael Huber von der Flaschnerfirma Huber aus Kißlegg, Thomas Billich vom Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit (halb verdeckt) und Ulrike Jensen.
In einer kurzen Andacht segnete Pfarrer Ulrich Sickinger (links) in luftiger Höhe auf der obersten Plattform des Turmgerüstes das Turmkreuz und die Kugel. Weiter (von links): Pfarrsekretärin Christine Boger, Ministrantin Carla Völkle, Michael Huber von der Flaschnerfirma Huber aus Kißlegg, Thomas Billich vom Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit (halb verdeckt) und Ulrike Jensen. | Bild: Herbert Schnäbele

Dieser erste Bauabschnitt umfasst im wesentlichen die Reparatur und teilweise Erneuerung des Turmhelmes, die Renovierung des Turmkreuzes und der Turmkugel. Ebenso gehören dazu die Sanierung des Außenputzes mit Steinmetzarbeiten, der Neuanstrich der Außenfassade des Turmes und nicht zuletzt die Restaurierung des barocken Glockenstuhles zusammen mit der statischen Ertüchtigung der übrigen Holzkonstruktion im Innern des Turmes.

Ein besonderer Abschnitt der Turmsanierung bildete außerdem die Sanierung der Turmuhr mit dem Zifferblatt, dem Uhrgetriebe und der Läuteanlage, weshalb die Glocken während der Sanierungsarbeiten abgeschaltet werden mussten. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Glocken spätestens zum Weihnachtsfest wieder erklingen werden.

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Die Verantwortlichen der Kirchensanierung, an der Spitze Pfarrer Ulrich Sickinger, verfolgten das Aufsetzen der Turmkugel und des Turmkreuzes mit großer Freude. Neben Pfarrer Sickinger versammelten sich Mitglieder der Kirchengemeinde, der projektleitende Architekt Christian Weinfurter vom Architekturbüro Dalla Corte und Völkle, Vertreter der Baufirmen und Handwerker sowie weitere Interessierte auf der mehr als 50 Meter hohen obersten Plattform des Turmgerüstes zu einem Segensgebet und einer kurzen Andacht. Pfarrer Sickinger segnete das sanierte Turmkreuz und dankte allen Beteiligten für ihre verantwortungsvolle Arbeit.

Architekt Christian Weinfurter bestaunt die Kugel, die von der Flaschnerfirma Huber aus Kißlegg restauriert und vergoldet wurde.
Architekt Christian Weinfurter bestaunt die Kugel, die von der Flaschnerfirma Huber aus Kißlegg restauriert und vergoldet wurde. | Bild: Herbert Schnäbele

„Ich bin sehr froh, dass wir mit den Sanierungsarbeiten schon so weit vorangekommen sind, damit wir auch mit dem zweiten Bauabschnitt, der Außenrenovierung des Kirchenschiffes, zügig weitermachen können“, sagte Sickinger . Architekt Christian Weinfurter ergänzte: „Das Aufsetzen der Turmkugel und des Kreuzes ist im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Turmsanierung. Nun wird das Gerüst sukzessive abgebaut und die Sanierungsarbeiten dieses Bauabschnitts werden alsbald beendet sein.“

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Die Maler der Firma Krähenbühl arbeiten gerade mit Hochdruck am Außenanstrich, die Arbeiten sollen in wenigen Tagen beendet sein. Flaschner Wolfgang Huber von der Spezialfirma aus Kißlegg im Allgäu erwähnte, dass die Kugel mit 24 Karat Blattgold dreifach stark vergoldet wurde, so dass die Kugel auf jeden Fall wieder die nächsten 50 Jahre halten wird.