Die Gründung der Arbeiterwohlfahrt jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Für den Kreisverband Waldshut Anlass genug, die eigene Arbeit zwischen Wehr und Wutöschingen in Szene setzen zu lassen und sich mit einem munteren und vor allem informativen Film zum Jubiläum zu beschenken. Umgesetzt hat die Idee von Awo-Kreisgeschäftsführer Thomas Bomans der Filmemacher und Journalist Rainer Jörger, unterstützt von Drehbuch-Autorin Sira Huwiler.

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Zur Premiere hatte die Awo ehrenamtliche und festangestellte Mitarbeiter ins Ali-Kino nach Waldshut eingeladen. Viele waren der Einladung gefolgt, der Kinosaal war voll besetzt, einige mussten den Film sogar im Stehen beziehungsweise auf der Treppe sitzend verfolgen. Den positiven Eindruck über das Gesehene schmälerte dies indes in keinster Weise. Eher schon die vielen Absagen, die die Arbeiterwohlfahrt von den eingeladenen Bürgermeistern und den Abgeordneten im Vorfeld des kurzweiligen Kinoabends bekommen hatte.

Was macht die Awo eigentlich?

„Was macht die Awo eigentlich so?“ Eine Frage, die sich ganz sicher viele Menschen auch hier im Landkreis immer mal wieder stellen. Die Antwort, so Thomas Bomans, gebe der 16-minütige Film von Rainer Jörger in komprimierter, kurzweiliger und informativer Form. „Für das Projekt haben wir nach Filmemachern aus der Region gesucht“, erklärte Bomans.

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Und: „Was liegt da näher als Rainer Jörger, vielen von WTpur in Waldshut und den Bad Säckinger Stadtgeschichten bekannt.“ Das Drehbuch zum Film stammt aus der Feder der Journalistin Sira Huwiler aus Waldshut. Thomas Bomans: „Frau Huwiler ist eine der ganz wenigen Menschen in Landkreis, die die Awo am besten kennt.“ Sie habe, so der Geschäftsführer, „ein sehr empathisches Drehbuch geschrieben“.

Vielfalt der Arbeiterwohlfahrt

Herausgekommen sei nach etwa einem halben Jahr Arbeit ein Film, der die bunte Vielfalt der Arbeiterwohlfahrt widerspiegele – auch wenn nicht alle Einrichtungen des Kreisverbandes Waldshut vorkämen. „Jetzt können wir auf unterhaltsame Art und Weise die Awo und ihr Wirken erklären. Das Ganze getreu dem Motto: „Wenn Du Gutes tust, dann sprich darüber.“

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Günther Heinrich, Vorsitzender des Kreisverbandes Waldshut der Arbeiterwohlfahrt, war beeindruckt von der hohen Professionalität beim Entstehen des Werks und war überzeugt: „Das wird ein guter Film.“ Der Beifall am Ende der Vorführung gaben ihm und dem Duo Jörger/Huwiler recht. Der Film kam an.

110 Szenen in drei Tagen

Der, der die bunte Vielfalt der Arbeiterwohlfahrt in Kinoqualität zusammengeführt hat, war voll des Lobes über seinen Auftraggeber. Bei der Awo, so Rainer Jörger, sei alles sehr schnell und unkompliziert gegangen. 110 Szenen wurden in drei Tagen gedreht. Bereits sein erster Entwurf kam bei den Verantwortlichen der Awo so gut an, dass es nur zwei kleinere Änderungen gegeben habe. Das Resümee von Rainer Jörger: „Herr Bomans, Sie können stolz sein auf Ihre Mannschaft.“

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Der Film: Wenn Sie selbst erleben möchten, wie vielfältig sich die Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Waldshut engagiert, dann haben wir hier den Link zum Film von Rainer Jörger:https://youtu.be/t5LaKYRDvac

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