„Wir sind Überzeugungstäter“, so spielte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hochrhein, Heinz Rombach, bei der Spendenübergabe für gemeinnützige Zwecke, auf die Beweggründe des Instituts für die Unterstützung der Vereine im Landkreis Waldshut an. „Die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder der Vereine und Institutionen verdient unseren höchsten Respekt. Wir wollen dieses Engagement finanziell unterstützen und tun dies immer wieder gerne“, fuhr er fort.

350.000 Euro ließ sich die Sparkasse Hochrhein dieses Engagement im Jahr 2019 kosten. Vorgeschlagen werden die zu unterstützenden Vereine von den Bürgermeistern oder Kommissionen der jeweiligen Gemeinden beziehungsweise Städte. Von 100 Euro für Notenblätter der Musikvereine über 500 Euro für die Jugendarbeit der Feuerwehren bis zu einmal 15.000 bei einem Notfall reichten die Spenden. Sie sind oft ein elementarer Bestandteil im Budget der Vereine, war zu hören.

Ein kaum zu stemmender Kraftakt stand dem Turnverein Waldshut 1849 bevor: „Wir sind buchstäblich baden gegangen“, erläuterte der Vorsitzende Daniel Kistner den Hilferuf an Oberbürgermeister Philipp Frank. Die sanitären Anlagen beim Trainingsplatz in der Schmittenau waren ausgefallen. „Duschen war nicht mehr möglich, und das ist wahrlich kein Vergnügen, zumal die Anlage auch für den Schulbetrieb genutzt wird“, sagte Daniel Kistner. Durch die Spende der Sparkasse Hochrhein in Höhe von 15.000 Euro wird sich in der kommenden Trainingsperiode keiner mehr Frostbeulen holen müssen.

Auch dem Tennisclub Hochrhein Waldshut stand eine größere Investition bevor. Durch die steigenden Mitgliederzahlen bei der Jugend wurden die Plätze in Mitleidenschaft gezogen. „Eine Sanierung der Plätze ist unausweichlich geworden“, erklärte der Vorsitzende Technik Michael Schneider, „wir haben bisher immer mit eigenen Mitteln unsere Sportstätten in Takt gehalten, aber dieses Mal sind die Kosten extrem hoch“, fuhr er fort. Der Tennisclub kann sich auf eine Spende über 10.000 Euro freuen und somit den Spielbetrieb im kommenden Jahr gewährleisten.

Oberbürgermeister Philipp Frank bedankte sich ebenfalls im Namen der Vereine bei der Sparkasse: „Die Großzügigkeit der Sparkasse ist keine Selbstverständlichkeit. Das Geld wird nicht mehr so leicht verdient, trotzdem fährt das Institut seine Linie weiter und ist damit ein Segen für die Jugend- und Sozialarbeit im Landkreis.“