Als routinierter Tourist macht man sich im Voraus Gedanken über sein sommerliches Reiseziel und die dortigen Sehenswürdigkeiten. Reiseführer empfehlen gern einen Bummel über die bunten, malerischen Märkte oder beschreiben die gängigsten Souvenirs, die der Ferienort zu bieten hat.

Die Waldshuter sind gerade erst in die Ferien gestartet, während im Aargau die Schule schon wieder begonnen hat, und die Zürcher am Wochenende die Schulranzen packen müssen. Das sorgt auch am Zürcher Flughafen für ein reges Kommen und Gehen, und für das Zollpersonal heißt das: Augen auf!

Während unsereins in Griechenland Schmuck und Keramik ersteht und im Handgepäck verstaut, packen andere Päckchen mit Artikeln für den Eigenbedarf oder zum Weitergeben und lassen sie per Luftfracht heimschicken.

Ungewöhnliches "Transportmittel": Im Spielzeugauto war Marihuana versteckt.
Ungewöhnliches "Transportmittel": Im Spielzeugauto war Marihuana versteckt. | Bild: Eidgenössische Zollverwaltung

So wie die Absender aus dem südlichen Ferienland, die ein Spielzeugauto nach Zürich verfrachten ließen. Doch die Eidgenössische Zollverwaltung schaute genau hin und zog ein Kilogramm Marihuana aus dem Autochen. Einem Reisenden aus Griechenland diente ein Koffer mit doppeltem Boden als Versteck, er hatte drei Kilo Haschisch dabei.

Drogen werden immer wieder in Alltagsgegenständen versteckt, weiß die Eidgenössische Zollverwaltung. Vermutlich kein Tipp an Möchtegern-Schmuggler, sondern ein diskreter Hinweis darauf, dass den Kontrolleuren nichts entgeht.

Die haben schon alles gesehen: Zigaretten in Frühstücksflocken, Elfenbein-Figuren in Hautcreme-Dosen, halbe Hähnchen in der Jogginghose eingewickelt, gefälschte Uhren im Spielzeugauto und, und, und. In letzterem Fall handelte es sich übrigens um ein Mini-Polizeiauto. Sehr clever!