Trotz Regen und Kälte herrschte großer Andrang auf dem sechsten Adventsmarkt, der auch dieses Jahr auf dem Generationenplatz auf dem Waldshuter Aarberg stattfand. Den Auftakt machte das "Chörle" des Kinderhauses Johannes und der Kindertagesstätte Eichholzstraße, der viel Beifall für die Darbietung seiner Weihnachtslieder erntete. Das erste Mal dabei war die THW-Jugend (Technisches Hilfswerk), die den Platz ausleuchtete.

<strong>Mit Programm:</strong> Schminke und Weihnachtliches gab es bei der Kita Eichholzstraße.
Mit Programm: Schminke und Weihnachtliches gab es bei der Kita Eichholzstraße.

"Wir sind sehr froh, dass das THW heute vorbeigekommen ist", erklärte Angela Schmidt-Rotzinger, Leiterin des Kinderhaus St. Johannes auf dem Aarberg. Das THW hatte aber noch eine Extra-Überraschung für die anwesenden Kinder dabei. Wer wollte, durfte sich ein THW–Auto einmal von innen anschauen. Das ließen sich die kleinen Besucher nicht zweimal sagen und enterten zunächst die Fahrerkabine. Geduldig "beamte" die THW-Jugend dann ein Kind nach dem anderen mit einer Rampe ins Innere des Autos.

<strong>Mit Licht:</strong> Zum ersten Mal dabei die THW-Jugend, die den Platz ausleuchtete und die kleinen Besucher einlud, einen Blick in ein Einsatzfahrzeug zu werfen.
Mit Licht: Zum ersten Mal dabei die THW-Jugend, die den Platz ausleuchtete und die kleinen Besucher einlud, einen Blick in ein Einsatzfahrzeug zu werfen.

"Sinn und Zweck des Adventmarkts soll die Begegnung für die Aarberger sein, das ist mir ganz wichtig, einen Raum für Begegnungen zu schaffen", erklärte Schmidt-Rotzinger. "Am Anfang kommen immer nur die Kindergarten-Eltern, nach und nach kommen auch die Aarberger", fügt Schmidt-Rotzinger schmunzelnd hinzu. Der Adventsmarkt sei eine schöne Tradition, die es aufrecht zu halten gelte. Zu sehen und genießen gab es auch dieses Jahr genug. Lange Schlangen bildeten sich vor dem Stand mit der Zuckerwatte, auch heißer Glühwein war heiß begehrt, und aufgewärmt wurde sich am Lagerfeuer. Beim Glücksrad winkte dem glücklichen Hauptgewinner dann ein Bürostuhl, gespendet von einer hiesigen Firma für Büromöbel.