Mit Marschmusik eröffneten und beendeten die Stadtmusiker ihre 267. Hauptversammlung. Und im Marschtempo durcheilten die gut gelaunten Mitglieder und Gäste der Stadtmusik Waldshut dann auch die Tagesordnung. Im nahezu vollbesetzten Probelokal des Kornhauses bewältigten die 50 Aktiven gemeinsam mit Ehrenmitgliedern und Vertretern der städtischen Vereine das Versammlungsprozedere, in dessen Mittelpunkt die Aufnahme von jungen Musikern und die Ehrung von langgedienten Mitgliedern stand.

Henrik Dambach und Simone Kuttruff vom Vorstandstrio (Stephanie Schatz war krankheitsbedingt verhindert) waren die Garanten für den kurzweiligen, informativen und geselligen Verlauf der Hauptversammlung. Anhand einer bildgestützten Präsentation holte der Protokollant Adrian Heizmann (vertreten durch Daniela Kaiser) die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres in Erinnerung zurück.

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Laura Jung berichtete kurz über das 45 Mitglieder starke Jugendorchester, das zehn Neuaufnahmen und etliche Träger des Leistungsabzeichens in seinen Reihen hat. Und der Kassenbericht von Michael Schatz ließ erkennen, dass die vielen Aktivitäten der Stadtmusik zwar beachtliche Ein- und Ausgaben mit sich brachten, sich aber letztlich nicht nennenswert auf das Rücklagenpolster auswirkten.

Bei der Stadtmusik Waldshut wurden fünf Jungmusiker in die Aktivreihen aufgenommen und vier Musiker geehrt. Das Bild zeigt von links die Neuaufnahmen Julian Scheibel, Felix Schneider, Pauline Menzel und Kilian Stoll, den Vorsitzenden Henrik Dambach, den geehrten Kassier Michael Schatz (25 Jahre), die Vorsitzende Simone Kuttruff, den geehrten Schriftführer Jürgen Weiss (40 Jahre) und Kurt Adlung (40 Jahre).
Bei der Stadtmusik Waldshut wurden fünf Jungmusiker in die Aktivreihen aufgenommen und vier Musiker geehrt. Das Bild zeigt von links die Neuaufnahmen Julian Scheibel, Felix Schneider, Pauline Menzel und Kilian Stoll, den Vorsitzenden Henrik Dambach, den geehrten Kassier Michael Schatz (25 Jahre), die Vorsitzende Simone Kuttruff, den geehrten Schriftführer Jürgen Weiss (40 Jahre) und Kurt Adlung (40 Jahre). | Bild: Alfred Scheuble

Dirigent Daniel Frank lobte seine Musiker für deren „hohe Eigeninitiative“, meinte jedoch, dass der „gute, aber nicht hervorragende Probenbesuch“ noch besser werden sollte. Die musikalische Leistung des Orchesters wertete Frank als „sehr gut“ und er ergänzte: „Macht weiter so!“ Die neun besten Probenbesucher, darunter Timo Bullemer mit 100 Proizent an erster Stelle, erhielten aus der Hand von Gerhard Hochstuhl, der in seiner Statistik 62 Proben und Anlässe anführte, eine kleine Anerkennung.

Einen besonderen Akzent erhielt die Hauptversammlung durch die Neuaufnahme von Jungmusikern und durch die Ehrung verdienter Stadtmusiker. Pauline Menzel und Felix Schneider (beide Saxophon), Kilian Stoll und Timo Bullemer (beide Trompete) sowie Julian Scheibel (Schlagzeug) wurden vom Vorsitzenden Henrik Dambach willkommen geheißen.

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„Ehrenvolle 130 Jahre Blasmusik, davon 43 Vorstandsjahre“, so Dambach, können die vier geehrten Aktiven Bernd Kramm (25 Jahre), Michael Schatz (25), Kurt Adlung (40) und Jürgen Weiss (40) nachweisen. Die Vorschau auf 2020 machte deutlich, dass auf die Stadtmusiker etwa 20 öffentliche Auftritte zukommen und dass viele Proben sowie auch Arbeitseinsätze bei Festen und für die Sanierung des Proberaumes anstehen.

Die abschließenden Grußworte von OB-Stellvertreter und Ehrenmitglied Peter Kaiser, von Marc Jacobshagen (Zunftmeister der Waldshuter Junggesellen), von Irene Kaiser (Werbe- und Förderungskreis) und von Andreas Hausy (Spielmannszug) signalisierten den Stadtmusikern eine sehr hohe Wertschätzung.