In der 15. Hauptversammlung des Vereins Mostfreunde Eschbach im Gasthaus „Ochsen“ begrüßte der Vorsitzende Harald Würtenberger 24 Mitglieder. Er blickte auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2017 zurück: Trotz den Spätfrösten im April, die zu einer mageren Apfelernte führten, wurden knapp 37 000 Liter Apfelsaft gemostet. Nebst diversen Neuanschaffungen konnten zwei neue Mitarbeiter für das Mosten gewonnen werden: Laurin Schilling und Paul Würtenberger.

Erstmals im Advent 2017 initiierten die Mostfreunde einen Laternenweg. Ein zwei Kilometer langer Rundweg, gesäumt von 60 Laternen, lud abseits des Trubels der Weihnachtsmärkte zu einem stillen und besinnlichen Abendspaziergang auf dem Haspel ein. Da der Weg gut besucht war, wollen die Mostfreunde diese Aktion auch im Advent 2018 durchführen.

Neu ist die Herstellung des „Libata“ Apfelseccos und des Apfelweins. Der Name „Libata“ leitet sich ab von Liederbachtal. Er verdeutlicht, dass das Obst hier gewachsen ist und die Herstellung hier erfolgte. Der Verein bietet den „Libata“ und den Apfelwein zum Verkauf an. Auch im Gasthaus „Ochsen“ stehen diese Produkte auf der Getränkekarte.

Bei den fälligen Neuwahlen des Vorstands wurden Harald Würtenberger (Vorsitzender), Kurt Ebner (stellvertretender Vorsitzender), Peter Wochner (Kassierer), Klaus Obrist (Schriftführer) und Alexander Butz (Beisitzer) einstimmig wiedergewählt.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge plädierte Hans Jürgen Bannasch für den Erhalt der Streuobstwiesen. Er erwartet hierfür die Unterstützung des Landkreises Waldshut. Streuobstwiesen prägten das Landschaftsbild und hätten eine wichtige Funktion für Natur, Erholung und Tourismus. Zusammen mit dem Landschaftspflegeverein für das Liederbachtal Eschbach-Gaiß veranstalten die Mostfreunde Eschbach am 30. September das Most- und Schlachtfest.

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