Zur Aufstellung der Kandidatenlisten für die Kreistags- und Kommunalwahlen am 26. Mai hatten der FDP-Kreisverband und der FDP-Ortsverband Mittlerer Hochrhein zur Nominierungsversammlung ins Waldshuter "Schützenhaus" eingeladen. Der Kreisvorsitzende Harald Ebi freute sich, 25 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen zu können.

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„Wir haben unsere Listen voll“, erklärte er zu Beginn der Versammlung, „es war zwar eine Heidenarbeit, aber ich hoffe, dass sich die Mühe lohnen wird und die Wähler unseren Einsatz honorieren werden“. Zu Gast waren auch die Bürgermeisterin von Todtmoos, Janette Fuchs, und die Frauenbeauftragte des Landkreises, Anette Klaas, die beide auf der FDP-Liste kandidieren, Janette Fuchs für den Kreistag, Anette Klaas für den Gemeinderat der Stadt Waldshut-Tiengen.

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Zu Gast war auch der FDP-Landtagsabgeordnete Jürgen Keck, der die Wahlleitung übernahm. Abgestimmt wurde in einem zeitaufwendigen Prozedere über die Kandidatenlisten und die Reihenfolge bei den Listenplätzen, wobei vor allem die Plätze eins und zwei im Fokus standen. Bisher war die FPD-Fraktion im Kreistag und im Gemeinderat der Stadt mit je drei Plätzen vertreten. Persönlich stellten sich in der Versammlung Janette Fuchs, Daniel Poznanski, Geschäftsführer des Kollegs St. Blasien, und Edwin Baur, Bankkaufmann aus Bernau, vor.

Kreistagskandidaten der FDP (von links): Patrick Di Gregorio, Harald Ebi, Joachim Schwabe, Harald Walde, Janette Fuchs, Stefan Sabotka, Edwin Baur, Matthias Wittig, Werner Wehrle, Cord Kuhbier, Daniel Poznanski, Monika Mittich-Ebi, Sascha Tobler und Bernhard Boehler.
Kreistagskandidaten der FDP (von links): Patrick Di Gregorio, Harald Ebi, Joachim Schwabe, Harald Walde, Janette Fuchs, Stefan Sabotka, Edwin Baur, Matthias Wittig, Werner Wehrle, Cord Kuhbier, Daniel Poznanski, Monika Mittich-Ebi, Sascha Tobler und Bernhard Boehler.

In der Diskussion um aktuelle Themen standen im Vordergrund die medizinische Versorgung, die Attraktivität des ländlichen Raumes, Bildung und Kinderbetreuung. Monika Mittich-Ebi, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mittlerer Hochrhein, sah es als große Herausforderung an, die Attraktivität des ländlichen Raumes zu erhalten, vor allem auch für ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind. „Die Landflucht muss gestoppt werden“, sagte sie. „Durch eine Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs müsse es ermöglicht werden, dass ältere Menschen auch in Zukunft auf dem Lande und in ihrer gewohnten Umgebung leben können.“ Auch die Entwicklung im digitalen Bereich spiele dabei eine wichtige Rolle.

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Daniel Poznanski sprach die medizinische Versorgung auf dem Lande an, speziell auch die hausärztliche Versorgung. Betroffen seien vor allem die nördlichen Wahlbezirke. „Hier bedarf es innovativer Ideen, um Ärzte zu animieren, sich auch in ländlichen Gebieten nieder zu lassen“, sagte er. Eine zentrale Bedeutung käme auch den kreiseigenen Schulen zu, „die auch in Zukunft gut aufgestellt sein müssen“. Daneben sei es für viele Menschen ein existenzielles Thema, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Da käme den Betreuungseinrichtungen für Kinder eine herausragende Bedeutung zu, vor allem auch in Bezug auf flexiblere Öffnungszeiten.

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