Bei einem Besuch des Technischen Hilfswerks (THW) Waldshut-Tiengen überzeugten sich die SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter und Martin Gerster (Biberach) davon, dass das Bau- und Sanierungsprogramm ankommt und wirkt. So sollen in diesem Jahr die Sanierung der sanitären Anlagen in Angriff genommen und das IT-Netzwerk verbessert werden. Auch aus dem Topf der erhöhten Selbstbewirtschaftungsmittel erhält der THW-Ortsverband Waldshut-Tiengen jedes Jahr 11 000 Euro. „Die überfällige Sanierung der maroden sanitären Anlagen kommt“, wird Schwarzelühr-Sutter in einer Mitteilung aus ihrem Büro zitiert.

„Wir konnten erreichen, dass das zusätzliche Geld in Waldshut zu spürbaren Verbesserungen führt und führen wird. Damit bringen wir dem THW auch hier vor Ort die Wertschätzung entgegen, die ein so tolles ehrenamtliches Engagement verdient“, erklärte die Politikerin. Martin Gerster ist für die SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss für das THW zuständig und zählte Fördermittel auf: Das 2015 beschlossene Bau- und Sanierungsprogramm für THW-Unterkünfte mit 27 Millionen Euro (2015 bis 2018), eine Erhöhung der Selbstbewirtschaftungsmittel um acht Millionen Euro (2016), ein Fahrzeugprogramm von 100 Millionen Euro (2017 bis 2023), 352 zusätzliche Stellen für das Hauptamt (2016/2017) sowie 3,2 Millionen Euro zur Helfer- und Nachwuchsförderung. Die Abgeordneten besuchten neben dem THW Ortsverband Waldshut-Tiengen auch die Ortsverbände Laufenburg und Bad Säckingen. „Durch ihren großartigen Einsatz in Notsituationen leisten die freiwilligen Helferinnen und Helfer des THW einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.