In Detzeln schlagen die Uhren künftig nach der konstituierenden Sitzung etwas anders. Künftig werden die Arbeiten im Gremium auf mehrere Schultern verteilt und Esther Koch macht als Ortsvorsteherin weiter.

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Nach einem Rückblick von Esther Koch auf die vergangenen fünf Jahre und der Verabschiedung des ausscheidenden Ortschaftsrates Hans-Joachim Klähn, der krankheitsbedingt fehlte, wurden die Ortschaftsräte durch Bürgermeister Joachim Baumert verpflichtet. Neu im Team der Ortschaftsräte ist Björn Isele. Nur drei interessierte Bürger waren zu dieser Sitzung gekommen.

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Zu Beginn dieses Jahres hatte Esther Koch im Rahmen der Bürgerversammlung ihre Entscheidung bekannt geben, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt der Ortsvorsteherin zur Verfügung zu stehen. Sie wird dieses Amt jetzt aber, unter anderen Voraussetzungen, weiter ausüben.

Neue Lösung

Da aus den gewählten Ortschaftsräten keiner bereit war, das Amt des Ortsvorstehers zu übernehmen, musste eine neue Lösung gefunden werden. „Wir werden“, so Esther Koch, „die vielfältigen Aufgaben, die ein Ortsvorsteher zu erfüllen hat, auf alle sechs Ortschaftsräte verteilen. Wir haben uns dabei am Modell der Stadtverwaltung zu orientieren versucht, die in verschiedene Ressorts aufgeteilt ist.“ Welcher Ortschaftsrat in Zukunft für welches Thema, der Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger sein wird, wird im Laufe der kommenden Wochen bekannt gegeben. Außerdem werden wieder regelmäßige Servicezeiten im Rathaus eingeführt, die ebenfalls bald bekannt gegeben werden.

Laudatio für scheidenden Ortschaftsrat

Esther Koch hielt die Laudatio für den scheidenden Ortschaftsrat Hans-Joachim Klähn, der seit 2004 dabei war und seit 2014 Ratschreiber und Protokollführer bei den Ortschaftsratssitzungen war. „Ich möchte Achim für seinen Einsatz und seine nahezu unerschöpfliche Energie danken, ohne die vieles in Detzeln nur halb so gut gelaufen wäre“, so Esther Koch. Hans-Joachim Klähn war maßgeblich für Einrichtung des Freifunkes im Feuerwehrhaus mitverantwortlich und hat die Versorgung der Besucher des Gemeindehauses mit Freifunk auf den Weg gebracht.

Viele Projekte angepackt

Viele Projekte wurden in den vergangenen fünf Jahren angepackt und realisiert, so Esther Koch in ihrem Rückblick. Unter anderem sei hier die Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Spielplatz Breitäckerstraße, die Renovierung des Jugendraums im Feuerwehrhaus, das Freifunk-Netz im Feuerwehrhaus, Anschluss des Gemeindehauses an die neue Hackschnitzelheizung (2014), Erneuerung des maroden Zauns im vorderen Bereich des Gemeindehausgeländes (2016) und die Holzbohlen an der Steinabrücke unten am Tierbergweg erhielten im Frühjahr 2016 eine Kunstharzbeschichtung mit Sandeinstreuung, wegen der Rutschgefahr bei Nässe. Ein Dank ging an die Vereine, die ein erheblicher Bestandteil des Dorflebens sind, und der Ortschaftsrat unterstützen, wo immer es geht. Daher ist es keine Frage für den Ortschaftrat die Räumlichkeiten für Proben, Hauptversammlungen und Veranstaltungen und der jährliche Zuschuss für die Vereine bereit zu stellen.