Herr Maier, haben als neu gewählter Stadtrat die ersten Sitzungen des Gemeinderates Waldshut-Tiengen erlebt. Haben Sie sich die Arbeit im Gremium so vorgestellt?

Ja, denn ich kannte den Gemeinderat schon sehr gut, da ich bereits zehn Jahre als Ortsvorsteher von Aichen-Gutenburg tätig bin. Als Ortsvorsteher ist man zwar nicht stimmberechtigt, aber dennoch bei jeder Sitzung des Waldshut-Tiengener Gemeinderates dabei.

Warum haben Sie sich als Kandidat aufstellen lassen? Was war Ihre Motivation? Haben sich Ihre Erwartungen bisher erfüllt?

Ich habe mich aufstellen lassen, weil mich die Arbeit des Gemeinderats interessiert, und ich mich bei der Entwicklung unserer Stadt und den Ortsteilen mit einbringen möchte.

Was war bisher für Sie als Stadtrat die größte Herausforderung?

Hier gab es bisher noch keine größeren Themen, diese werden aber mit Sicherheit in der Zukunft noch kommen.

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Welche Themen waren für Sie bisher besonders spannend und warum?

Die spannenden Themen werden erst noch kommen. In der Vergangenheit war aber bestimmt die neue Stadthalle mit Hallenbad und die Freibad-Diskussion sehr spannend.

Welches Thema/Projekt liegt Ihnen für die Zukunft am Herzen?

Besonders am Herzen liegt mir die Entwicklung der Ortsteile, und, dass unsere Stadt attraktiv und zukunftsfähig bleibt. Besonders wichtig finde ich hier die Themen Wohnen, Verkehr, und natürlich die Ärzteversorgung. Auch das Thema A 98 sollte beispielsweise dringend weitergehen. In den Ortsteile ist es wichtig, Wohnraum zu schaffen durch Nachverdichtung oder Neubaugebiete. Unsere Dörfer dürfen nicht aussterben durch Abwanderungen. Dazu muss aber die Infrastruktur, wie zum Beispiel eine ordentliche Busanbindung, stimmen. Diese gilt es unbedingt zu erhalten.

Welche Herausforderungen kommen nach Ihrer Sicht noch auf den Gemeinderat zu?

Durch die rücklaufende Konjunktur wird es sicher notwendig, alle Themen, die wir behandeln wollen oder müssen, sinnvoll nach Wichtigkeit abzuwiegen und abzuarbeiten.

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Wie hoch ist der Zeitaufwand, um sich für die Sitzungen vorzubereiten?

Das ist unterschiedlich. Ich würde sagen mit der Fraktionssitzung, die immer vorab stattfindet, im Schnitt drei bis vier Stunden.

Könnten Sie sich schon jetzt vorstellen, in vier Jahren erneut als Stadtrat zu kandidieren?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Spontan würde ich aber ja sagen.

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