Aichen wächst: Ende 2018 hatte es noch 318 Einwohner, Ende 2019 bereits 329. Diese erfreuliche Nachricht stellte Ortsvorsteher Christian Maier an den Anfang seiner Ausführungen in der Bürgerversammlung in der Gemeindehalle. Positiv fiel auch sein Blick auf die Finanzen aus: „Wir haben unsere Mittel sinnvoll eingesetzt und konnten einen ordentlichen Rest ins neue Jahr nehmen.“

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Musikalisch eingestimmt vom gemischten Chor Aichen und dem Musikverein Aichen, hörten die Bürger im Bericht des Ortsvorstehers, was sich 2019 in Aichen alles getan hat und 2020 tun soll. Den Breitbandausbau, die Wahlen von Michaela Ebi und Johannes Kromer in den Ortschaftsrat, die Neuvergabe der Jagdpacht, der Seniorenausflug, diverse Wegesanierungen und das Schlüchttalnarrentreffen nannte Maier als wichtige Ereignisse und Themen 2019. Bei der Vereinsförderung gab es einmalig mehr Ortschaftsmittel für die Vereine, um fehlende Einnahmen beim Dorffest abzumildern, das unter schlechtem Wetter gelitten hatte.

Den Blick auf die Freiwillige Feuerwehr Aichen, die mit Detzeln und Krenkingen zum Ausrückebereich Ost gehört, verband Maier mit dem Appell an die Bürger, mehr Engagement zu zeigen und der Feuerwehr beizutreten. Dies sagte er mit Blick auf die Sicherung des Ausrückebereichs Ost mit dem Standort Krenkingen und, damit verbunden, die Sicherheit Aichens. Auch eine Ehrung nahm der Ortsvorsteher vor: Monika Boll erhielt für 25-maliges Blutspenden die Blutspender-Ehrennadel in Gold.

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Wie immer bekamen die Bürger auch in die gesamtstädtische Situation Einblicke. Bürgermeister Joachim Baumert informierte in Wort und Bild. In der abschließenden Bürgerfragerunde gab es zum Ablauf des Breitbandausbaus und der hierfür verwendeten Technik kritische Stimmen.

Mit dem obligatorischen Rehessen klang der Abend gesellig aus. Geliefert hatten das Reh Aichens Jagdpächter, zubereitet hatten es die Metzgerei Genswein und die Aichener Landfrauen, die auch bewirteten. Ihnen und allen, die sich in Vereinen und als Helfer für eine lebendige Dorfgemeinschaft und ein schönes Ortsbild engagieren, galt der besondere Dank des Ortsvorstehers.