Waldshut-Tiengen Der Verein der Kleingärtner Waldshut-Tiengen sorgt sich um nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Grünabfällen

Für Ärger sorgt im Verein der Kleingärtner Waldshut-Tiengen das nicht ordnungsgemäß Abgekippte außerhalb der vereinbarten Zeiten am Ablagestandort. Die Versammlung bestätigt Peter Stoll als Vorsitzenden.

Bei der Hauptversammlung des Vereins der Waldshut-Tiengener Kleingärtner freute sich Vorsitzender Stoll über den guten allgemeinen Zustand der Kleingartenanlage an der Wutach. Im vergangenen Vereinsjahr habe man vor allem in den Spielplatz und die Spielgeräte investiert.

Hier wolle man der kürzlich verübten Sachbeschädigung nachgehen, die wohl von Mitgliedern beobachtet worden war. Nicht so erfreulich sei auch der Umgang mit Grünabfällen, die regelmäßig – mitsamt anderen Abfällen – außerhalb der vereinbarten Zeiten am Ablagestandort deponiert und dorthin über den Zaun befördert werden. Darüber, wie mit dem Thema umgegangen werden soll, entbrannte unter den rund 60 anwesenden Mitgliedern eine kleine Diskussion. Zwar wolle man denjenigen, die kein Auto und keine Möglichkeit haben, ihre Grünabfälle selbst zu entsorgen, eine solche zur Verfügung stellen, statt zur eigenverantwortlichen Entsorgung in einem Komposthaufen oder einem der Recyclinghöfe zurückzukehren. Man könne aber nicht akzeptieren, dass dies von anderen ausgenutzt wird, so Stoll.

Der Vorstand will sich darum über andere Möglichkeiten, zum Beispiel in Form eines großen Containers, informieren. Bei der Versammlung wurde Vorsitzender Peter Stoll einstimmig wiedergewählt, ebenso wie der bisherige Kassierer Bernd Schlenkrich. Ebenfalls weitermachen wollen Beisitzer Mehmet Tunca, der für zwei Jahre und Waldemar Hettinger, der für ein Jahr wiedergewählt wurde. Nicht zur Wiederwahl stand Beisitzer Eduard Walter. Seinen Platz wird neu Martin Böhler einnehmen. Auch die beiden Kassenprüfer Heinz Gnädinger und Gottfried Buselmeier wollen weitermachen. Auch der Vorstand wurde von den rund 60 anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Oberbürgermeister Philipp Frank lobte die Gemeinschaft und freute sich vor allem darüber, wie viele Kinder in den Gärten spielen.

Die Kleingartenanlage in Tiengen besitzt 104 Gärten zwischen 110 und 440 Quadratmetern Fläche mit rund 20 000 Quadratmetern Gesamtfläche. Der Verein wurde 1976 gegründet. Vorsitzender ist Peter Stoll.

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