Die Volksbank Hochrhein hält an ihren Plänen für einen Neubau in der Tiengener Innestadt fest. Dazu sollen das bestehende Gebäude der Bank an der Ecke Hauptstraße/Heckerstraße sowie die beiden angrenzenden Häuser abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Entstehen soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus, in dem auch weiterhin eine Filiale der Volksbank Hochrhein sein soll. Dies bestätigte Joachim Mei, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, auf Anfrage unserer Zeitung. Wann es genau losgeht, vermag Mei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

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Die in Tiengen mitunter viel diskutierte Nachricht, dass in den geplanten Volksbank-Neubau auch die Modemarke H&M mit einer Filiale einziehen werde, hätte sich inzwischen zerschlagen, so Joachim Mei. Unter anderem, weil das Unternehmen Geschäfte nur in Häusern eröffnet, die unmittelbar an eine Fußgänger grenzen. Inzwischen hat jedoch die Stadt Waldshut-Tiengen ihre Absichten geändert und ein Verkehrskonzept für die Tiengener Innenstadt ohne Fußgängerzone beschlossen. Joachim Mei: „Das bedeutete für uns, dass H&M nicht kommt, wir sind uns mit der Modekette nicht handelseinig geworden.“

<strong>Klettgau-Caree:</strong><br />Auf dem Parkplatz am Tiengener Sulzerring soll das Klettgau-Caree entstehen. Investor ist Claus Schleith. Im Erdgeschoss sind ein Einkaufsmarkt und Geschäfte geplant, im ersten Obergeschoss ein Restaurant und weitere Geschäfte sowie im zweien Obergeschoss ein Hotel, Praxen und Büros. Zudem ist eine zweigeschossige Tiefgarage mit 276 Stellplätzen geplant.
Klettgau-Caree:
Auf dem Parkplatz am Tiengener Sulzerring soll das Klettgau-Caree entstehen. Investor ist Claus Schleith. Im Erdgeschoss sind ein Einkaufsmarkt und Geschäfte geplant, im ersten Obergeschoss ein Restaurant und weitere Geschäfte sowie im zweien Obergeschoss ein Hotel, Praxen und Büros. Zudem ist eine zweigeschossige Tiefgarage mit 276 Stellplätzen geplant. | Bild: Theresia Rüdiger

Positiv bewertet der Volksbankchef, dass „es nun endlich ein genehmigtes Verkehrskonzept für die Tiengener Innenstadt gibt“. Auch wenn das Konzept, das im Mai dieses Jahres den Gemeinderat der Stadt passiert hat, die ursprünglichen Pläne seines Hauses zunichte gemacht hat. Mei: „Wir befinden uns aktuell in einer Überplanungssituation.“ Oder anders ausgedrückt: „Wir müssen komplett umplanen.“ Und zwar angepasst an die geänderte Verkehrssituation.

<strong>Sparkassen-Bau:</strong><br />Bereits im Bau ist der Neubau der Sparkasse Hochrhein zwischen Unterer Hauptstraße und Marktplatz. Dort entstehen zwei dreigeschossige Häuser. Geplant ist die Unterbringung des Sparkassen-Centers Tiengen. Spatenstich war im April, die Bauzeit soll voraussichtlich zwei Jahre betragen. Im Dachgeschoss des Gebäudes sollen voraussichtlich zwei Wohnungen entstehen.
Sparkassen-Bau:
Bereits im Bau ist der Neubau der Sparkasse Hochrhein zwischen Unterer Hauptstraße und Marktplatz. Dort entstehen zwei dreigeschossige Häuser. Geplant ist die Unterbringung des Sparkassen-Centers Tiengen. Spatenstich war im April, die Bauzeit soll voraussichtlich zwei Jahre betragen. Im Dachgeschoss des Gebäudes sollen voraussichtlich zwei Wohnungen entstehen. | Bild: Theresia Rüdiger

Bei allem Verdruss über die lange ungeklärte Verkehrssituation in der Innenstadt blickt Joachim Mei inzwischen positiv nach vorne. Auch wenn die Verträge noch nicht endgültig in trockenen Tüchern seien sagt er: „Wir habe einen Mieter, der auch ohne Fußgängerzone nach Tiengen kommt.“ Um welches Unternehmen es sich dabei handelt, möchte Mei zum jetzigen Zeitpunkt noch für sich behalten. Er versichert aber: Sobald alle Unterschriften geleistet seien, werde er den Namen auch Preis geben.

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