Auf ein erfolgreiches Jahr blickte der Musikverein Gaiß-Waldkirch bei seiner Hauptversammlung im Gasthaus Storchen zurück. Im Mittelpunkt standen die Aktivitäten zum Jubiläumsfest des 750-jährigen Bestehens der Ortschaft Gaiß und das eigene Open-Air-Konzert, das in exponierter Lage am oberen Ortsrand von Gaiß als Beitrag zum Dorfjubiläum ausgerichtet wurde. Vorsitzender Daniel Tröndle, der kürzlich mit dem Ehrenamtspreis der Stadt in der Kategorie Jugend ausgezeichnet wurde, freute sich, fünf neue Mitglieder begrüßen zu können. Drei Mitglieder traten aus, sodass der Verein aktuell 44 aktive Musiker zählt. Das Durchschnittsalter beträgt 27 Jahre.

Ein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern, den Vertretern der Vereine, dem OB-Stellvertreter Harald Würtenberger und dem Ortsvorsteher Matthias Rüd. Stellvertreterin Tamara Tröndle verlas das Protokoll zur vergangenen Hauptversammlung und Melanie Amann den Tätigkeitsbericht. Musikalisch umrahmt wurden demnach das Eierlesen in Schmitzingen, die Erstkommunion in Waldkirch, das Pankratiusfest in Eschbach, die Eröffnung des Jubiläumsweges in Gaiß und der Festgottesdienst zum 750-jährigen Bestehen von Schmitzingen.

Großen Anklang fand das Doppelkonzert, das gemeinsam mit dem Musikverein Luttingen ausgerichtet wurde. Auf ein eigenes Jahreskonzert musste wegen des Umbaus der Stadthalle verzichtet werden. Trotzdem hatte der Verein im vergangenen Jahr große Herausforderungen zu meistern, so berichtete Dirigentin Marina Reichmann. Klangtechnisch äußerst schwierig und technisch extrem anspruchsvoll sei das Musikprogramm beim Open-Air-Konzert gewesen. Für 2017 kündigte sie ein Kirchenkonzert im November und eine Wiederbelebung des Waldkircher Tannhölzle-Festes im Juli an.

Einen Wechsel gab es beim Jugendorchester des Musikvereins Gaiß-Waldkirch: Chiara Eckert löste Nadine Hilbert als Dirigentin ab. Es fanden zwei Probe-Wochenenden statt, eins für das Doppelkonzert in Luttingen und eins für das Open-Air-Konzert in Gaiß. Spitze beim Probenbesuch waren Tanja Tröndle und Jochen Basler, die bei allen Proben dabei waren sowie Kathrin Gertis und Benjamin Ortlieb, die nur einmal fehlten. Dank hoher Spenden wies Rechnerin Angelika Ganzmann-Bindert ein deutliches Plus in der Kasse aus. „Das können wir als Rücklage für den Kauf neuer Instrumente gut gebrauchen“, sagte sie. Kassenprüfer Egon Ebner, Ortsvorsteher Matthias Rüd und OB-Stellvertreter Harald Würtenberger lobten das große Engagement der Musiker: „Der Verein ist eine Bereicherung für die Stadt und die Ortsteile.“