Souverän meisterte Stefan Senn (31), neuer Ortsvorsteher von Indlekofen, seine erste Bürgerversammlung, die im Gasthaus „Adler“, Aispel, stattfand. Zu Gast waren Bürgermeister Joachim Baumert, die Gemeinderäte Antonia Kiefer, Armin Arzner, Petra Thyen, Lorenz Eschbach, Matthias Schupp, Thomas Hilpert und Jagdpächter Markus Hölzer mit Familie, die das Wild für das gemeinsame Rehessen gespendet hatte. Essen und Getränke wurden von der Wirtsfamilie Welte serviert. Für einen flotten musikalischen Auftakt sorgte der Musikverein Aispel-Rohr unter der Leitung von Roland Senn.

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Durch die Schließung des Seniorenheimes am Wildparkweg, so berichtete Stefan Senn, gingen die Einwohnerzahlen von 360 auf 321 zurück. Bis zum Stichtag am 31. Oktober gab es acht Sterbefälle und vier Geburten. Geklagt wurde im Dorf häufig über den zunehmenden Durchgangsverkehr. 

Die Verkehrszählungen hätten ergeben, so Stefan Senn, dass 2018 durchschnittlich 3102 Fahrzeuge das Dorf passierten, davon 138 Schwerverkehrsfahrzeuge. Im Schnitt seien täglich 465 Fahrzeuge zu schnell unterwegs gewesen. Festgestellt wurde auch, dass nachts deutlich schneller gefahren wurde. Beschlossen wurde im Ortschaftsrat, eine eigene Geschwindigkeitstafel für 2300 Euro anzuschaffen und sie an wechselnden Standorten aufzustellen.

Sanierungsarbeiten im Gemeindehaus

Am Gemeindehaus wurden zahlreiche Sanierungsarbeiten durch freiwillige Helfer ausgeführt. Auch die Abstellräume wurden ausgebaut. Um das Buchen der Halle zu erleichtern, soll eine Internetseite eingerichtet werden. Von den zwei freien Bauplätzen, die seit Jahren für Einheimische reserviert waren, wurde inzwischen einer verkauft. Zum Problem wurden die wilden Müllablagerungen im Außenbereich, Bauschutt, privater Müll und Hundekotbeutel. Stefan Senn appellierte an die Bevölkerung, hier ein wachsames Auge zu haben. Beschlossen wurde, drei Hundekotbehälter anzuschaffen, die von den Wegewarten geleert werden.

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Im neuen Jahr soll das Obergeschoss im Mehrzweckgebäude ausgebaut werden, um Raum für die Landjugend und Vereine zu schaffen. Schließlich appellierte Senn an die Waldbesitzer, ihre Parzellen aufzuräumen, um der Ausbreitung des Borkenkäfers entgegenzuwirken. Ein positives Fazit zog Bürgermeister Baumert zu den Bürgerversammlungen: „Alle Veranstaltungen waren gut besucht. Wichtig ist, dass die Bürger einmal im Jahr die Gelegenheit bekommen, sich aus erster Hand zu informieren.“