Der Widerstand war er-folgreich: Statt der geplanten mehr als 20 Wohneinheiten entstehen in der Tiengener Klausenstraße 27/29 nur elf Wohneinheiten. Anwohner hatten beim Regierungspräsidium Freiburg Einspruch gegen das vom städtischen Baurechtsamt genehmigte Bauvorhaben eingelegt und Recht bekommen.

DerBlick von der Keltenstraße auf das Baugrundstück in der Klausenstraße 27/29: Hier entstehen fünf Doppelhäuser und ein Einfamilienhaus.
DerBlick von der Keltenstraße auf das Baugrundstück in der Klausenstraße 27/29: Hier entstehen fünf Doppelhäuser und ein Einfamilienhaus. | Bild: Ursula Freudig

Korrekturen mussten vorgenommen werden. Für das in der Folge verkleinerte Wohnbauprojekt war kürzlich der Spatenstich. Bauherr ist nach dem Abspringen des ursprünglichen Investors die Projektbau Mutter AG in Gurtweil. Auch gegen die elf Wohneinheiten soll es seitens von Anwohnern weitere Einsprüche gegeben haben. Laut Aussage von Georg Rupp, Geschäftsführer von Projektbau Mutter, konnten sie aber aus dem Weg geräumt werden: „Wir haben alle an einen Tisch bekommen und Gespräche geführt, alle Einsprüche wurden zurückgenommen.“ Nach seiner Aussage wurden nach den Gesprächen geringfügige Änderungen am Bauplan vorgenommen.

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Eine Änderung betrifft die Garagen. Sie werden laut Rupp jetzt in die Häuser integriert, sodass die Bebauung weniger wuchtig und massiv wirken würde. Die entstehenden elf Wohneinheiten bestehen aus zehn Doppelhaushälften und einem Einfamilienhaus. In dem jetzt begonnenen ersten Bauabschnitt entstehen vier Doppelhäuser, im anschließenden zweiten Bauabschnitt ein weiteres Doppelhaus und ein Einfamilienhaus. Geplant ist für dieses Jahr die Fertigstellung der Rohbauten. Bezugsfertig sollen die Häuser im Frühjahr oder Sommer 2020 sein.