Bei seinem zweiten Konzert in der neuen Waldshuter Stadthalle heizte Max Mutzke seinem erklärten Lieblingspublikum ordentlich ein. Rund 850 Fans waren gekommen, um den Sohn der Stadt und seine Band Monopunk auf heimischer Bühne zu erleben. Zwar war die Halle nicht ausverkauft, aber die Stimmung war während des fast dreistündigen Konzerts ausgezeichnet. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht, getanzt und sehr viel Beifall spendiert.

Während seines zweiten Auftritts in der neuen Waldshuter Stadthalle präsentierte Max Mutzke Songs seines aktuellen Album "Colors", gab aber auch viele seiner größten Hits aus der Vergangenheit zum Besten.
Während seines zweiten Auftritts in der neuen Waldshuter Stadthalle präsentierte Max Mutzke Songs seines aktuellen Album "Colors", gab aber auch viele seiner größten Hits aus der Vergangenheit zum Besten. | Bild: Peter Rosa

Musikalisch hatte Max Mutzke vor allem Songs seines aktuellen, im vergangenen September erschienenen Album „Colors“ mitgebracht. Dort widmet sich der gebürtige Krenkinger vor allem dem Soul und entwickelt bekannte Hip-Hop-Hits zurück zu ihren Wurzeln in der Soulmusik der 70er Jahre. Darunter zum Beispiel „Augenblink“, ursprünglich von Seeed, „Men In Black“ oder „No One Will Do“, von Mary J. Blige.

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„Wir wollten einen weichen Klang kreieren und haben deshalb die ganze Band mit ins Studio gebracht“, erklärte Mutzke zwischendurch von der Bühne aus. Aber auch echte Mutzke-Originale wurden gespielt, wie zum Beispiel „Schwarz auf Weiss“, „Welt hinter Glas“ und natürlich „Can’t Wait Until Tonight“. Mit diesem schaffte er 2004 den Direkteinstieg in die deutschen Charts und vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest in Istanbul, wo er den achten Platz belegte.

Beim Song „Everyday People“ wurde Max Mutzke von der Münchner Sängerin und Songwriterin Vera Klima unterstützt. Diese hatte auch das Vorprogramm zu seinem Auftritt gestaltet.
Beim Song „Everyday People“ wurde Max Mutzke von der Münchner Sängerin und Songwriterin Vera Klima unterstützt. Diese hatte auch das Vorprogramm zu seinem Auftritt gestaltet. | Bild: Peter Rosa

Seine Liebe zum Schwarzwald, seinen Freunden und den Menschen in seiner Heimat bekundete Max schließlich mit der Schwarzwald-Hymne „Zu Dir komm ich heim“. „Dieses Konzert ist für mich ein Highlight“, sagte Mutzke, „denn nach unserer Tour in großen Städten wie Hamburg sind wir hier im echten Mittelpunkt Deutschlands. Es ist Wahnsinn, wie viele Leute ich hier im Publikum kenne.“

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Begleitet wurde Mutzke bei einem seiner Songs, „Everyday People“, von Vera Klima, einer Sängerin und Songwriterin aus München, die auch ein Vorprogramm zu seinem Auftritt in Waldshut gestaltet hatte. Nach dem Konzert widmete sich der Lokalmatador noch intensiv seinen Fans und seinen Freunden, signierte Fanartikel und plauderte mit dem Publikum.

Das Publikum war vom zweiten Auftritt Max Mutzkes in der neuen Waldshuter Stadthalle Begeistert.
Das Publikum war vom zweiten Auftritt Max Mutzkes in der neuen Waldshuter Stadthalle begeistert. | Bild: Peter Rosa

Und auch über seinen „Arbeitsplatz“ äußerte sich Mutzke zwischendurch positiv: „Es ist so schön, dass die Stadthalle jetzt so anders aussieht, als noch vor Kurzem“, so Mutzke über das sanierte Gebäude. Schon Ende vergangenen Jahres durfte er die Halle bei einem Festakt mit einem großen Konzert gemeinsam mit Musikvereinen der Stadt einweihen. Zum Abschluss des Konzerts appellierte Mutzke daran, sich an den anstehenden Europawahlen zu beteiligen, um Werte wie Freizügigkeit und Toleranz zu bewahren und zu stärken.

Das sagen die Konzertbesucher

  • Joachim Clement, 78, Bad Säckingen: „Es war super, richtig schön. Ich höre zwar gerade nichts mehr, aber wir kommen sicher wieder.“
Bild: Peter Rosa
  • Miriam Stihl, 42, Tiengen: „Ich fands gut, er rockt. Er hat eine tolle Stimme und ist wirklich ein guter Musiker.“
Miriam Stihl, 42, aus Tiengen: "Ich fands gut, er rockt! er hat eine tolle Stimme und ist wirklich ein guter Musiker."
Miriam Stihl, 42, aus Tiengen: "Ich fands gut, er rockt! er hat eine tolle Stimme und ist wirklich ein guter Musiker." | Bild: Peter Rosa
  • Bernadette Rohrer, 50, Bad Zurzach: „Ich fand das Konzert nicht so toll. Mir gefällt der alte Max Mutzke besser, der ist leiser und man versteht ihn besser.“
Bernadette Rohrer, 50, aus Bad Zurzach: "Ich fand das Konzert nicht so toll. Mir gefällt der alte Max Mutzke besser, der ist leiser und man versteht ihn besser."
Bernadette Rohrer, 50, aus Bad Zurzach: "Ich fand das Konzert nicht so toll. Mir gefällt der alte Max Mutzke besser, der ist leiser und man versteht ihn besser." | Bild: Peter Rosa
  • Rabea Morla, 43, Murg: „Ich fand das Konzert gut. Es war soulig – er war einfach wieder zuhause und hat für uns gespielt.“
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