"Wir wollen Sie mit festlichen Klängen auf Weihnachten einstimmen", hatte der Vorsitzende des Musikvereins Aichen, Norbert Strittmatter, in der Begrüßung der nahezu 150 Besucher des Konzerts in der Pfarrkirche St. Sebastian ausgeführt. Um es vorwegzunehmen: Dies ist den Akteuren eindrucksvoll gelungen. Besonders begrüßte Strittmatter den Dirigenten Hansjörg Bollinger, unter dessen Leitung das Kirchenkonzert zum zehnten Mal stattfand.

Bereits vor der Begrüßung hatte der Musikverein mit dem Stück "Ein Fest der Musik" des Schweizer Komponisten Thomas Rüedi das Kirchenkonzert feierlich eröffnet. Schon bei diesem Auftakt gab es in dem getragenen Musikstück Registersoli, die aufhorchen ließen. Christina Boll führte informativ durch das weitere Programm des rund einstündigen Konzertabends. Es folgte, ebenfalls festlich und klangrein interpretiert, das Abba-Lied "The Way Old Friends Do", gefolgt von dem Konzertmarsch "Salemonia", bei dem eindrucksvoll klassische Blasmusik in präzisem Marschrhythmus dargeboten wurde.

Mit einem hörenswerten Flügelhornsolo glänzte Hubert Fritz bei sensibler Orchesterbegleitung in dem Stück "My Dream". Danach folgten wuchtige und markante Rhythmuswechsel in der Ouvertüre "König David". Mit weiteren Solovorträgen zeigten Sebastian Strittmatter und Marco Bachmann am Tenorhorn sowie Franziska Bank am Saxophon ihr Können in dem bekannten Titel "Über sieben Brücken", der authentisch interpretiert wurde. Nicht ganz einfach für Blasmusik, aber gut gemeistert und schwungvoll dargeboten, erklang Karel Svobodas "Cinderella's Dance", gefolgt von dem etwas rockigen Ohrwurm "Floral Dance".

Nach Dankesworten des Vorsitzenden an alle Akteure fand der gefällige Konzertabend mit dem wieder festlich klingenden "Abendmond" einen vorläufigen Abschluss. Dirigent Hansjörg Bollinger gewährte nach seinen Dankesworten an das Publikum zwei Zugaben, darunter "White Christmas", und beendete den Konzertabend besinnlich und zum Mitsingen mit dem bekannten Adventslied "Ich sage dir an den lieben Advent".