Gewürzt mit viel Humor ging die Schmitzinger Bürgerversammlung über die Bühne. Ortsvorsteher Siegmar Mutter freute sich, ein volles Haus begrüßen zu können. Mit flotten Klängen sorgte der Musikverein Gaiß-Waldkirch unter der Leitung von Marina Reichmann für einen musikalischen Auftakt. Zu Gast waren die Stadträte Petra Thyen, Claudia Hecht, Gerhard Vollmer, Armin Arzner, Peter Kaiser, Joachim Tröndle und Harald Würtenberger, der in Vertretung des Oberbürgermeisters über das Stadtgeschehen berichtete. "Für mich ist der Abend fast wie ein Heimspiel", sagte Würtenberger. "Ich bin gerne zu Euch gekommen, denn ich kenne ja fast jeden."

Zum Thema Krankenhäuser sagte er: "Die Stadt ist mit 60 Prozent an den Kosten beteiligt und da muss auf Dauer eine Umverteilung zu Lasten des Kreises stattfinden." Ortsvorsteher Siegmar Mutter berichtete über die wichtigsten Maßnahmen im Dorf. Investiert wurde in die Sanierung des ehemaligen Kindergartens, in den Wegebau und das Freischneiden der Feldwege. Allein die Erneuerung der Sägebrücke kam auf 9000 Euro. Siegmar Mutter: "Das mit der Brücke war eine spannende Sache, aber wir haben es hingekriegt und das Ergebnis kann sich sehen lassen."

Im Mittelpunkt des Jahres stand das Dorfjubiläum. Dazu zeigte der Ortsvorsteher den Film "Kleines Dorf feiert großes Jubiläum". "Dank der gut funktionierenden Dorfgemeinschaft wurde das Jubiläum zu einem großen Erfolg", sagte er. Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt, wobei zahlreiche Themen aus dem dörflichen Bereich angesprochen wurden. Dabei wurde auch, wie bereits in den Jahren zuvor, die beengte Situation in der Schmitzinger Straße angesprochen, verursacht durch parkende Autos. Der Stadt, dem Bauhof und der Stadtgärtnerei dankte der Ortsvorsteher für ihr offenes Ohr und ihre unkomplizierte Unterstützung.