Auf fast 14 000 Einsätze im vergangenen Jahr blickte das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Waldshut, in seiner 120. Hauptversammlung im Siedlerheim in Waldshut zurück. „Das ist rekordverdächtig“, stellte Bereitschaftsleiter Joachim Simon fest.

Allein der Umbau des Helikopterlandeplatzes beim Krankenhaus Waldshut und die Verlegung ins Kaitle hätte fast 3000 Stunden gekostet. „Das war eine große Herausforderung, vor dem Helikopter vor Ort zu sein“, erklärte Simon.

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An Kilometern hätten sie 33 774 Kilometer mit Patienten an Bord von Avignon (Frankreich) bis Flensburg zurückgelegt, sagte Simon.

Auch beim Hochwasser in St. Blasien seien die DRK-Mitglieder aus Waldshut vor Ort gewesen. Ebenso bei einem Brand in Aichen. „Wir sind immer dankbar, wenn wir uns nach so einem Einsatz im DRK-Zelt aufwärmen können“, lobte Thomas Pesch von der Feuerwehr die versammelten Mitglieder.

Auch in Eschbach seien sie im Einsatz gewesen, als ein Traktor eine Böschung hinuntergestürzt sei und der Fahrer schwer verletzt gewesen sei.

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Chilbi, Fronleichnam, Hoorige Mess' und Mini-Marathon, reihen sich in die Liste der vielfältigen Einsätze des Vereins ein. Ein anderer wichtiger Termin im vergangenen Jahr sei der Blutspendetermin gewesen, der in der Waldtorschule abgehalten worden sei, da die Stadtscheuer nicht zur Verfügung gestanden habe, ergänzte der Vorsitzende Manfred Feldmann.

Dieses Jahr habe der erste Blutspendetermin am Aschermittwoch, der wieder in der Stadthalle stattgefunden habe, viel Zuspruch erfahren, so Feldmann. „Das liegt vielleicht auch an unseren Auftritten in den sozialen Medien“, vermutete er.

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Einige Mitglieder halten dem Verein schon lange die Treue und wurden von Manfred Feldmann und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Hans-Werner Schlett für fünf, zehn, 15, 20, 25 und 35 Jahre geehrt. Für 40 Jahre bekam Manfred Feldmann das Treuedienstabzeichen und die DRK Ehrennadel in Gold. „Wir brauchen dich, bleib uns erhalten“, bat Schlett den Geehrten. Für 35 Jahre wurde in Abwesenheit Robert Dieterle geehrt.

25 Jahre im Verein ist dagegen Ralf Thomas Rieple. Er bekam das Treuedienstabzeichen in Silber. Für 20 Jahre wurde Birgit Rieple und in Abwesenheit Sonja Merkt geehrt. Sie bekamen das Treuedienstabzeichen in Bronze.

Für 15 Jahre wurde in Abwesenheit Stephanie Uhrig geehrt. Zehn Jahre dabei sind Daniela Maisch und Mischa Mörschbach. Für fünf Jahre wurden Marco Pugliese und Judith Zimmermann und in Abwesenheit Lena Bruder geehrt.

Neu aufgenommen in den DRK-Ortsverein wurde Dominik Benndorf. „Wir sind so froh, dass wie Sie haben, vieles ist einem als normaler Bürger gar nicht bewusst“, lobte Stadträtin Rita Mosel.

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