Die Mitarbeiter der Einrichtung, die ihren Sitz in Waldshut hat, leisten Unterstützung und Hilfe in verschiedenen Bereichen der Jugend- und Sozialhilfe, beispielsweise auch bei der Integration von geistig und körperlich behinderten sowie seelisch erkrankten Kindern in Kindertagesstätten oder Schulen.

Anlässlich des Neujahrsempfangs wurde der Geschäftsführer Rudi Kappeler verabschiedet und seine Nachfolgerin Christine Lechner vorgestellt. Lechner, Sozialpädagogin aus dem Landkreis Waldshut, übernimmt die Geschäftsleitung ab Februar. Zu ihren Aufgaben werden die Leitung des Teams der Geschäftsstelle, die konzeptionelle Planung und die Wirtschaftsplanung gehören.

Des Weiteren berichtete Rudi Kappeler über die Entwicklung der GfFH im vergangenen Jahrzehnt. Seit 2014 habe sich die Mitarbeiterzahl vervierfacht. Gründe waren die Erweiterung der Aufgaben: Mitte 2015 richtete die GfFH nach Beschluss des Kreistages stationäre Möglichkeiten zur Aufnahme von unbegleiteten und minderjährigen Asylsuchenden ein.

Im Herbst 2015 wurden zusätzlich die Aufgaben im Bereich der Eingliederungshilfe übernommen. Die Zahlen der Asylsuchenden sind rückläufig und die stationären Einrichtungen konnten geschlossen werden. Aktuell begleitet die Gemeinnützige Gesellschaft für Familienhilfe noch zwei junge Erwachsene.

Der Bedarf der Begleitung von Schülern im Bereich der schulischen Inklusion würden aber weiter steigen, so der scheidende Geschäftsführer, und deshalb sei die GfFH ständig im Wachstum und immer auf der Suche nach Verstärkung. Auch Themen wie die „Inklusive Lösung“, die laut Kappeler noch „Zukunftsmusik“ sind, wurden im Vortrag angesprochen.

Im Ausblick auf das laufende Jahr bietet die Gemeinnützige Gesellschaft für Familienhilfe mehrere Veranstaltungen für Fortbildungen zu Themen wie beispielsweise gewaltfreie Kommunikation für Schulassistenten oder Integration.

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