Neue Gesichter sind im Ortschaftsrat Aichen vertreten. In der Ortschaftsratsitzung in der Zehntscheuer in Aichen wurde der neu gewählte Ortschaftsrat von Bürgermeister Joachim Baumert in das Amt verpflichtet.

Für die zwei scheidenden Räte Norbert Strittmatter und Johannes Isele, die nach zehn und 15 Jahren ihr Amt zur Verfügung stellten, rücken Johannes Kromer und Michaela Ebi nach. Christian Maier wurde einstimmig in seinem Amt als Ortsvorsteher bestätigt, als Stellvertreter wurde Johannes Kromer gewählt. „Danke für Deinen Rat“, wandte sich Maier dann an Norbert Strittmatter.

Das könnte Sie auch interessieren

„Du hast mir immer Tipps gegeben und auf die Feldwege geschaut“, bedankte sich Christian Maier bei Johannes Isele. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel gemacht, Feldwege saniert, uns um Bauanträge und Bauvorhaben gekümmert, wir haben immer gut zusammen gearbeitet“, dankte Christian Maier dem „alten“ Ortschaftsrat.

Engagement für den Ortsteil

„Die Gemeinde wird vertreten durch den Ortsvorsteher. Hier ist Demokratie an vorderster Front“, begrüßte Bürgermeister Joachim Baumert die neuen Ortschaftsräte, bevor er sie endgültig in ihr Amt verpflichtete. „Das Wichtigste in einer Ortschaft sind die Menschen“, fuhr Baumert fort. Die Ortschaftsräte seien bereit, sich zu engagieren, das dürfe man nicht unterschätzen. Er freue sich auf die Zusammenarbeit sagte Baumert und beglückwünschte dann die Ortschaftsräte.

Das könnte Sie auch interessieren

Keine Zeit verlor dann Ortschaftsrat Martin Boos und sprach den Bürgermeister auf zwei Themen an, die ihm unter den Nägeln brannten. Einerseits sei da das geplante Buswartehäuschen in Aichen. Hier habe die Stadt vor Jahren versprochen, die Kosten und den Bau eines Sockels zu übernehmen. „Wir haben das nicht vergessen“, antwortete der Rathauschef. Im Moment liege aber der Fokus auf den Schulen. Dann erkündigrte sich Boos nach dem Breitbandausbau. Seit der Verlegung des Leerrohrs von Berghaus nach Aichen sei nichts mehr geschehen. „Das Problem ist, dass jeder etwas anderes zu diesem Thema sagt“, erklärte Maier.