„Der Frank Kaiser darf sagen, der ist in Krenkingen der Oberbürgermeister, der macht das mit viel Herzblut, ist sau-nett und macht es gut“, so lobte Oberbürgermeister Philipp Frank Ortsvorsteher Frank Kaiser bei der Bürgerversammlung in der vollbesetzten Gemeindehalle in Krenkingen. „Ich komme wahnsinnig gerne zu den Bürgerversammlungen. Sie sind Teil von Waldshut; das ist meine Stadt, da fühlen wir uns wohl“, fuhr der Oberbürgermeister fort.

Jetzt gelte es, die Stadt zukunftsfähig zu machen. Dazu gehöre bezahlbarer Wohnraum, Investition in Bildung und Betreuung, attraktive Innenstädte, Gesundheit, Wirtschaftsförderung, Freizeit, Vereine und Ehrenamt. „Es läuft extrem viel über die Vereine. Für uns ist deshalb die Vereinsförderung sehr wichtig“, so Frank. Insgesamt passiere unheimlich viel, „auch in den Ortschaften“, schloss der Oberbürgermeister seine Ansprache.

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„Wir haben im vergangenen Jahr ein Budget von 23 500 Euro zur Verfügung gehabt“, erklärte dann Ortsvorsteher Frank Kaiser. Unter anderem seien Sanierungsarbeiten auf der Straße zwischen Krenkingen und Ühlingen geplant. „Die Straße ist aus den 60er Jahren, sie ist nicht geeignet für den heutigen Verkehr“, erklärte Frank. Dann habe man im Ort das Lindenbänkle umgestaltet. Zwei Lindenbäume mussten gefällt werden und seien durch einen neuen ersetzt worden. „Der neue Platz ist wirklich gelungen“, freute sich Kaiser. Daneben sei die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt worden. „Hier besteht noch Verbesserungsbedarf, weil die Lampen teilweise die Häuser und nicht die Gehwege beleuchten“, erklärte Kaiser.

Schlechte Nachrichten gebe es von der Fischereipacht. Im ganzen Jahr seien nur zwölf Regenbogenforellen gefangen worden, vermutlich wegen der Verunreinigung der Steina. „Ich hoffe, es gelingt, die Steina wieder zu einem sauberen Gewässer zu machen“, sagte Kaiser. Für 2019 stehe die Sanierung der Straße nach Ühlingen an. Ebenfalls der Einbau einer neuen Küche in der Gemeindehalle und die Gestaltung neuer Begrüßungsschilder am Ortsein- und -ausgang. In der nachfolgenden Diskussion wollte ein Bürger wissen, warum das neue Zentralkrankenhaus nicht im Kaitle gebaut werden könne. „Die Gemarkung Waldshut-Tiengen kam damals nicht in Frage“, so der Oberbürgermeister.

Der Ortsvorsteher von Krenkingen Frank Kaiser (links) dankte seinem Stellvertreter Christian Hug für die gute Zusammenarbeit und 25 Jahre im Ortschaftsrat.
Der Ortsvorsteher von Krenkingen Frank Kaiser (links) dankte seinem Stellvertreter Christian Hug für die gute Zusammenarbeit und 25 Jahre im Ortschaftsrat. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Eine Bürgerin wollte wissen, ob im Steinbruch unbeschränkt abgebaut werden dürfe, im Sommer habe es viel Staub und Lärm in Richtung Krenkingen gegeben. Das Thema müsse in einer extra Sitzung besprochen werden, sagte Kaiser. Danken wolle er für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, so Kaiser. Danke sagen wolle er außerdem seinem Stellvertreter Christian Hug, der seit 25 Jahren im Ortschaftsrat und wichtig und zuverlässig sei. „Mach weiter so“, gab Hug den Dank an den Ortsvorsteher zurück. Der Männerchor Krenkingen umrahmte die Bürgerversammlung musikalisch.