Mit einem Festbankett feierte der SV Eschbach mit zahlreichen Gästen sein 50-jähriges Bestehen. Die Stimmung war bestens, obwohl der Verein einen bitteren Wermutstropfen zu verkraften hatte: Beim „schwarzen Mittwoch“, so drückte sich der Vorsitzende Jürgen Amrein aus, wurde nach einem 0:3 gegen den SV Weil, nach zehn Jahren der Abstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga B besiegelt. Unter den Gästen konnte Amrein mit Wolfgang Tröndle und Eugen Schupp zwei Gründungsmitglieder begrüßen. Zu Gast waren auch Rita Mosel und Harald Würtenberger als Stellvertreter des OB, der Eschbacher Ortsvorsteher Markus Waßmer, der Vorsitzende des Waldshuter Sportausschusses, Frank Siebold, der Vorsitzende des Turngaus Markgräflerland Hochrhein, Dieter Meier, der Vorsitzende des Fußballbezirks Hochrhein, Uwe Sütterlin, der Vorsitzende des ESV Waldshut, Rainer Huber, eine Abordnung aus dem Pfälzer Eschbach sowie Gemeinde- und Ortschaftsräte.

Alle Redner würdigten das immense ehrenamtliche Engagement, ohne das ein Verein nicht funktionieren könne. „Wo gemeinsam Sport getrieben wird, da ist Freude, da sind Freunde“, sagte Harald Würtenberger. „Der SVE trifft nicht nur das Tor, er trifft auch das Herz.“ Der Verein habe das Angebot in der Stadt vielfältiger und lebenswerter gemacht. Dazu überreichte er eine Dankesurkunde der Stadt und 500 Euro. Aufgrund einer eigenen Initiative präsentierte er ein neues, größtenteils gesponsertes T-Shirt mit dem Emblem des Vereins. Durch den bisherigen Verkauf waren 500 Euro zusammengekommen, die er an den Jugendleiter Thomas Eckert weiterreichte.

Ortsvorsteher Markus Waßmer dankte Vorstand und Übungsleitern für ihren unermüdlichen Einsatz und die vielen Angebote, die das Dorfleben wesentlich bereichert hätten. „Der SVE hat unser Dorf weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht“, sagte er. Als Geschenk der Ortschaft übergab er eine Bank, „zum Sitzen, zum Ausruhen und um miteinander zu schwätzen“. Im Namen der Vereinsgemeinschaft gratulierte Markus Obrist, Vorsitzender des Narrenvereins. Großen Applaus gab es auch für die Pfälzer Freunde, vertreten durch den Bürgermeister und den SV Vorsitzenden, die mit ihren Ansprachen für viel Heiterkeit sorgten. In einer brillanten Festansprache befasste sich Jürgen Amrein mit der Vereinsgeschichte, die zuletzt in dem Bau des Kunstrasenplatzes und dem Bau des neuen Vereinsheimes gipfelte. Für alle Gäste lag die neue Festschrift bereit, die von Clarissa Kirchner gestaltet wurde. In seinem Grußwort schreibt darin OB Philipp Frank: „Der Rückblick auf 50 Jahre SV Eschbach zeigt, wie weit man es mit vereinten Kräften bringen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Unsere Vereine leben uns mit ihrem tollen und wichtigen Engagement vor, was eine Mitmach-Stadt ist.“

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