Mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse, einem Buffet, mit Tanz und Segenslied feierten die Absolventen R10 a und b der Christlichen Schule Hochrhein (CSH) in Waldshut ihre mittlere Reife. Der Notendurchschnitt lag bei 2,3 und 2,4.

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Beste Schülerin war Leonie Scherble mit einem Schnitt von 1,3, gefolgt von Leoni Schwarz und Pauline Dietsche. „Eine super Leistung“, so Bodo Masuhr, Schulleiter der CSH in einer Ansprache vor Eltern, Schülern und den beiden Klassenlehrern Benja Bronkal und Hanna Schneider sowie Vertretern des Vereins CSH. Der Jahrgang habe darüber hinaus immer wieder gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen könne und auch wolle.

Bildung ist viel mehr als Unterricht

Bildung sei viel mehr als das Unterrichten von Mathe, Deutsch oder Geschichte. Bildung, so Masuhr, sei ein Set, eine Summe von Haltungen und Überzeugungen, zu denen die Schüler sich selbst durchdringen müssten. „Haben wir Charakter geformt, Haltungen vorgelebt?“ „Haben wir euch kritisches Denken mitgeben können?“, fragte er sich und betonte: „Das ist meine Hoffnung und mein Wunsch: Dass ihr mit eurer Verantwortung etwas anfangt, diese Welt gestaltet und verändert. Man kann sich beleidigt auf seine persönliche Insel zurückziehen, weil die Menschen so erbarmunglos sind. Man kann sein Standing durch Gegengewalt unterstreichen, sein Recht einfordern.“

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Aber, so mahnte Masuhr: „Ihr könnt euch heute nicht raushalten und so tun, als ob keine Menschen im Meer ertrinken würden. Reflektiert euer Verhalten immer wieder! Seid Licht in dieser Welt!“