Für 22 Schüler der Wirtschaftsschule der Kaufmännischen Schule in Waldshut beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben in zwei Jahren die Fachschulreife mit der Zusatzqualifikation Wirtschaft erlangt. Drei von ihnen haben mit einem Lob abgeschlossen. Gefeiert wurde der Abschluss in der Kaufmännischen Schule in Waldshut. „Auf Ihrem Weg haben Sie Glück gehabt, Glück spielt auch in Ihrem weiteren Leben eine große Rolle, Glück muss man sich erarbeiten“, begrüßte Abteilungsleiterin Brigitte Maier-Ladwig die Schulabsolventen und Gäste.

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Sieben Regeln für ein glückliches Leben wolle sie den Absolventen mitgeben, sagte Maier-Ladwig. „Übernehmen Sie Verantwortung, treffen Sie Entscheidungen, lassen Sie sich nicht treiben.“ Wichtig sei auch, das Umfeld bewusst auszuwählen. „Lernen Sie jeden Tag, nicht nur für die Schule, überlegen Sie jeden Tag was gut lief und was nicht und lernen Sie daraus“, ermunterte die Abteilungsleiterin die Schulabgänger. Sport sollte auch integriert werden in den Alltag und sei es nur ein täglicher Spaziergang. Zu einem glücklichen Leben gehöre auch der Mut zu lieben und es auch zu sagen, dankbar zu sein – für Freunde, Lehrer und Eltern. Dankbar heute hier zu sein und nicht in einem Schlauchboot im Mittelmeer zu treiben.“

Viele prägende Erlebnisse

Zwischen dem ersten Tag an der Kaufmännischen Schule und der Abschlussfeier liegen zahlreiche kleine und große Erlebnisse und Begebenheiten, die euch und uns geprägt haben“, wandte sich auch Kerstin Binder, Lehrerin für Deutsch und Englisch, an die Schulabgänger. Heute hätten sie das Papier in Händen, auf das sie zwei lange Jahre gewartet hätten und es sei ihr Verdienst. „In Hunderten Schulstunden habt ihr gerechnet, gelesen, geschrieben und diskutiert, teilweise haben wir auch mit so manchen Nachhilfelehrern geschrieben und gerechnet“, so Binder.

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Es habe auch immer wieder Auseinandersetzungen gegeben. Aber das gehöre zum Schulalltag und später auch zum Berufsleben. „Habt Mut, diesen Auseinandersetzungen entgegenzutreten, Eure Meinung zu sagen, kritisch zu denken. Seid mutig, seid offen für Neues, freut Euch auf das, was jetzt kommt“, riet Binder den Schulabgängern. „Wenn ihr jetzt wieder in eine neue Klasse, in ein neues Umfeld mit vielen fremden Menschen, in einen neuen Ausbildungsbetrieb kommen werdet, denkt an die Worte von Hermann Hesse ‚In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne‘“, sagte Binder.

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