„Die Feuerwehrmusik ist der gute Ton der Feuerwehr“, zitierte der stellvertretende Abteilungskommandant des Musikzugs St. Florian Raimund Walde aus einem Kalenderspruch anlässlich des Neujahrshocks im Spritzenhaus in Waldshut von Musikzug St. Florian und Spielmannszug. „Wir spielen nicht nur Märsche und Polka“, sagte Dirigent Bernhard Basler und servierte zusammen mit seinen Musikern eine musikalische Kostprobe ihres Könnens. „Wir haben 2018 alles super gemeistert“, fuhr er fort.

Sie hätten im vergangenen Jahr 19 Auftritte gehabt, wobei der musikalische Höhepunkt das Wunschkonzert an Chilbi gewesen sei. Danken wolle er allen Musikerinnen und Musikern „die immer gut drauf sind“, schloss der Dirigent seinen Bericht. Als Ehrenmitglied aufgenommen werde dieses Jahr Werner Jollet, erklärte dann Abteilungskommandant Andreas Hausy.

Rückblick als TV-Show

Die Musikkapelle zähle 21 Mitglieder. Sie hätten 41 Proben und 22 Auftritte gehabt, fuhr Hausy in seinem Jahresrückblick fort. Der Fanfaren-Spielmannszug habe 28 Mitglieder. 2018 hätten sie 42-mal geprobt und seien zehnmal aufgetreten. Gemeinsame Auftritte habe es vier gegeben.

Mit einem launigen „St. Florian TV“ gewährte Schriftführer Gebhard Granacher einen Blick ins vergangene Jahr. Zu den zahlreichen Auftritten gehörten das Narro-Auswürfeln und die Kappenabende an Fastnacht. Neben einem Tag der offenen Tür habe es ein Serenadenkonzert für das Betreute Wohnen gegeben. Ein Höhepunkt sei das Wunschkonzert an Chilbi gewesen. „Volles Zelt und begeistertes Publikum“, lautete das Resümee des Schriftführers. Kein Chilbi-Umzug ohne die Musiker hieß es im August.

„Sie sind ein wunderbares Aushängeschild für die Stadt“, sagte Oberbürgermeister Philipp Frank. „Der Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses wird im Neuen Jahr bestimmt ein Höhepunkt sein“, so der OB. Lobende Worte gab es auch von Christian Hoch, Abteilungskommandant der Feuerwehrabteilung Tiengen. „Ihr seid immer da, wenn man euch braucht, und gebt alles für uns.“ Peter Kaiser von der Sparkasse Hochrhein brachte Grüße von den Vereinen. „Danke für die vereinsübergreifende Arbeit“, so Kaiser.