„Nach einer tollen Saison und spannenden Aufstiegsspielen sind wir, nach einem Jahr der Abstinenz, wieder in die Bezirksliga aufgestiegen“, so resümierte der VfB-Vorsitzende Klaus Fricker bei der Hauptversammlung im Vereinsheim zur vergangene Saison. Damit habe der Verein sein wichtigstes Saisonziel erreicht. „Jungs, macht weiter so, dann können wir unserem zweiten Ziel, dem Klassenerhalt, positiv entgegensehen.“

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Nicht ganz so erfolgreich war die zweite Mannschaft, die ihr Ziel, in die Kreisliga B aufzusteigen, knapp verfehlte. Aktuell steht die Mannschaft in der Kreisliga C auf den ersten Platz. Klaus Fricker bedauerte, dass in der neuen Saison das Trainergespann mit Nils Mühlenweg und Jochen Zuber nicht mehr zur Verfügung steht. Unter den Gästen konnte er Oberbürgermeister Philipp Frank und die Stadträte Peter Kaiser und Harald Ebi begrüßen.

Veranstaltungen spülen Geld in die Kasse

Über die finanzielle Lage berichtete Kassierer Martin Stoll. Durch eigene Veranstaltungen und eine Vielzahl von Spenden habe sich die finanzielle Situation des VfB etwas verbessert, sodass die Kasse mit einem leichten Plus abschließen konnte. Positiv zu Buche schlugen vor allem die eigenen Veranstaltungen, darunter der City-Run, das May-Jugendturnier und das Jugendturnier um den Bezirkspokal. David Mollmann, Sportleiter der ersten Mannschaft, stellte die Neuzugänge vor. „Aus meiner Perspektive sieht die neue Saison vielversprechend aus“, sagte er

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Jugendabteilungsleiter Michael Hamburger verwies auf den immensen Zeitaufwand, der von den ehrenamtlichen Helfern geleistet wurde, „insgesamt um die 10 000 Stunden jährlich“, schätzte er. „Enorm, was in der Jugendarbeit geleistet wird“, bestätigte auch Klaus Fricker, daher gelte sein besonderer Dank den Trainern, Betreuern und den Eltern. Unter der Führung von Michael Hamburger und Roger Fink werden derzeit etwa 240 Jugendliche betreut. Da Roger Fink inzwischen nicht mehr zur Verfügung steht, übernahm Henri Hager seine Funktion.

10 000 Stunden für die Jugendarbeit

„Die Jugendabteilung bereitet uns viel Freude“, so Fricker, „auch wenn es ab und zu das eine oder andere Problem zu lösen gilt“. Zugleich stellte er klar: „Die Jugendarbeit ist der Unterbau für unseren Aktivbereich. Ohne Jugend keine Aktiven.“ Bei den Sport- und Trainingsanlagen käme man immer mehr an die Kapazitätsgrenzen. „Da sehen wir nur die Möglichkeit, auch den Naturrasenplatz mit einer Flutlichtanlage auszustatten.“

OB Philipp Frank freut sich mit den wiedergewählten Vorstandsmitliedern (von links): Kassierer Martin Stoll, der dritte Vorsitzende Martin Weinkötz und der Vorsitzende Klaus Fricker. Bild: Manfred Dinort
OB Philipp Frank freut sich mit den wiedergewählten Vorstandsmitliedern (von links): Kassierer Martin Stoll, der dritte Vorsitzende Martin Weinkötz und der Vorsitzende Klaus Fricker. Bild: Manfred Dinort

Als zentrale Veranstaltungen der neuen Saison nannte er den City-Run, der am Samstag, 22. Juni zum dritten Mal stattfindet und der Sponsorenlauf, der für den 2. Juni geplant ist. „Das Ehrenamt ist eine tragende Säule bei den Vereinen“, bestätigte auch Waldshut-Tiengens Oberbürgermeister Philipp Frank. Dabei müsse man sich bewusst machen, dass vieles geleistet werde „neben Familie und Beruf“. Daher möchte er schon jetzt auf die nächste Veranstaltung zur Verleihung des Ehrenamtspreises in den verschiedenen Kategorien hinweisen.

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