Rudolf Kromer feiert bei bester Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Er entstammt einem alten Riederner Geschlecht. Sein Großvater war ein Cousin des Malers und Heimatdichters Heinrich-Ernst Kromer.

Der Jubilar ist mit drei Schwestern auf einer Landwirtschaft groß geworden. Land- und Forstwirtschaft war und ist sein Lebensinhalt. Bis zur Aufgabe der Landwirtschaft vor zehn Jahren war die Arbeit im Wald auf die Wintermonate beschränkt. Durch die Borkenkäfer-Plage ist Kromer jetzt jeden Tag im Wald tätig und versucht, dem Unheil Herr zu werden. „Mi Hobby isch s Zaine mache, aber do chum ich grad vor luter Wald it däzu.“

Seit Jahrzehnten bei der Feuerwehr

Rudolf Kromer war mehr als 30 Jahre bei der Feuerwehr und ist deren Ehrenmitglied. 30 Jahre lang hat er die Gemeinde-Mosterei in Riedern betrieben. Durch diese Tätigkeit kennen ihn weit über die Dorfgrenzen hinaus viele als „dä Moster“.

Rudolf Kromer ist froh, dass er nach der langen Corona-Zwangspause wieder zum sonntäglichen Frühschoppen an den Stammtisch kann. In dieser traditionellen Männerrunde ist er mit seinem trockenen Humor ein gern gesehener Kollege.

Vor vier Jahren konnte Rudolf Kromer mit seiner Frau Helena die goldene Hochzeit feiern. Mit den Familien der drei Töchter, den fünf Enkelkindern, mit Freunden und Verwandtenwird Rudolf Kromer seinen runden Geburtstag feiern. Auch die Feuerwehr, die politische Gemeinde und die Pfarrgemeinde wird dem Jubilar ihre Glückwünsche übermitteln.

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