In Sachen Breitbandausbau in Grafenhausen werden im nächsten Bauabschnitt Erd- und Rohrverlegungsarbeiten sowie Straßenbauarbeiten in der Schaffhauser Straße, Gewerbestraße, im Spiechergässle und In der Briese ausgeführt. Die Arbeiten wurden für 470.000 Euro an die Firma Klefenz vergeben.

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Ingenieur und Geschäftsführer des Planungsbüros Tillig Geomatics, Joachim Baumeister, stellte mit Stefan Bernauer vom Grafenhausener Eigenbetrieb „Breitband“ die Submissionsergebnisse im Gemeinderat vor. Im Kernort Grafenhausen sollen demnächst weitere Straßenzüge mit Breitband versorgt sowie noch einige Lücken geschlossen werden. Sobald die Erdarbeiten und die Verlegung der Leerrohre fertig sind, können Hausanschlüsse gesetzt und die Glasfasern eingeblasen werden. „Der Kernort von Grafenhausen kann dann nahezu komplett Zugang zum schnellen Internet erhalten“, freute sich Bürgermeister Christian Behringer.

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Wie Bernauer informierte, sind zwischenzeitlich 111 Endkunden an das schnelle Netz angeschlossen. Wie die beiden Experten mitteilten, wurde die bisherige Landesförderung in die neue Bundesförderung integriert. So stammen die Zuschüsse zu 50 Prozent aus Bundesmitteln, das Land gibt weitere 40 Prozent hinzu. Zehn Prozent muss die Gemeinde aus Eigenmitteln beisteuern. Als erfreulich wertete Baumeister diese Finanzierungsregel. Bei der Landesförderung wurden pauschal pro laufendem Meter 80 Euro Zuschussgelder gewährt. Preiserhöhungen beim Materialkauf wurden dabei nicht berücksichtigt. Bei der derzeitigen Regelung, bei der die Gesamtkosten einfließen, werden auch Preiserhöhungen aufgefangen. Allerdings werden die künftigen Pachteinnahmen, die der Provider an die Kommune zahlt, von der Förderung wieder abgezogen.

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An der Ausschreibung der Erd- und Rohrverlegungsarbeiten beteiligten sich fünf Firmen. Als günstigster Bieter erhielt die Firma Klefenz den Zuschlag für beide Lose zum Preis von 470.000 Euro brutto. Weiterhin hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Kabelzug- und Montagearbeiten für die Bereiche Auf der Breite und Bohlisch an den günstigsten Bieter, Firma Baum aus Renchen, zum Preis von 44.128 Euro brutto zu vergeben. Die Lieferung von Rohrverband und Schächten für den Abschnitt Brünlisbach wird Pro Kunststoff aus Rüsselsheim für 62.291 Euro brutto übernehmen.