Im Alter von 85 Jahren ist Arnold Bernauer aus Brenden völlig überraschend gestorben. Der gebürtige Brendener engagierte sich Zeit seines Lebens für seinen Heimatort, sowohl in der politischen Gemeinde als auch in der Pfarrgemeinde St. Laurentius.

Beruf

Arnold Bernauer wurde am 17. Januar 1936 in Brenden geboren, wo er auch die Volksschule besuchte. Anschließend erlernte er das Schreinerhandwerk bei der Schreinerei Fritsch in Riedern am Wald und bildete sich dann in seinem Beruf in der Schweiz weiter, bevor er 1960 die Meisterprüfung ablegte und die Schreinerei, die sein Vater 1928 in Brenden gegründet hatte, übernahm.

Familie

Er erweiterte mit den Jahren das Spektrum um Fensterbau und so ist heute Fensterbau-Bernauer ein Begriff in der Region. 1997 übergab er dann den Betrieb an seinen Sohn, der die Leitung des Betriebs übernahm. 1961 heiratete Arnold Bernauer seine spätere Ehefrau Paula, die 2017 starb, was ein schwerer Schicksalsschlag für ihn war. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.

Kommunalpolitik

Neben dem Ausbau seines Handwerksbetriebs setzte er sich für Brenden ein. Er war von 1965 bis Ende 1974 Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Brenden und von 1970 bis 1975, als Brenden zu Ühlingen-Birkendorf eingemeindet wurde, stellvertretender Bürgermeister. Auch nach der Eingemeindung blieb Arnold Bernauer politisch als Ortschaftsrat von 1975 bis 1994 aktiv.

Verein und Pfarrgemeinderat

Er war auch Mitinitiator der Brendener Skiliftgesellschaft. Auch für seine Heimatpfarrgemeinde St. Laurentius setzte er sich viele Jahre als Pfarrgemeinderat ein und war aktiver Sänger im Kirchenchor Brenden. Arnold Bernauer hinterließ in all den Jahren in seiner Heimatgemeinde Spuren und das große Interesse an der örtlichen Gemeindepolitik verließ in bis zuletzt nicht. Arnold Bernauer war immer ein Freund der örtlichen Vereine und er ließ bis zuletzt kaum ein örtliches Fest aus.