Da staunten Passanten am frühen Morgen nicht schlecht: Künstlerisch um eine hölzerne Phallusskulptur reicher ist der Eingangsbereich des Schlühüwanaparks bei Rothaus. Ob das Objekt in direktem Bezug zu den bereits zu Jahresanfang im Allgäu sowie im April bei Ravensburg mehrfach aufgetauchten, teils wieder verschwundenen derartigen Skulpturen steht, ist unklar.

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In Grafenhausen stellt sich zudem die Frage, ob hier die Biberpopulation vom nahegelegenen Schlüchtsee am Werk war. Verlassen die Betrachter jedoch den Gedanken des Maischerzes, dann stehen schnell kulturhistorische Zusammenhänge im Raum, da ein Phallus in vielen Ländern seit tausenden von Jahren als Symbol für Kraft und Fruchtbarkeit gedeutet wurde. Ein solches beim Familienpark getreu der Redensart „ein Schelm, der Böses dabei denkt“ zu vermuten, liegt nicht fern.

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