In vollem Gange ist die Ortskernsanierung in Löhningen, es ist der dritte Bauabschnitt von der Ortsmitte bis zum Ortsausgang Richtung Krenkingen. Der Ausbau in Löhningen war schon seit Jahrzehnten ein Wunsch der Anwohner. Bei allen drei Bauabschnitten wird man jetzt einen Vollausbau der Straße ausführen. Geplant war in den Bauabschnitten eins und drei lediglich eine Verstärkung des Asphaltbelags, um Kosten einzusparen.

Am Ortsausgang Löhningens Richtung Krenkingen sind große Erdbewegungen zu verzeichnen. Danach wird der Ausbau der Ortsdurchfahrt beendet sein.
Am Ortsausgang Löhningens Richtung Krenkingen sind große Erdbewegungen zu verzeichnen. Danach wird der Ausbau der Ortsdurchfahrt beendet sein. | Bild: Bauamt

Um einen guten Verbund der Asphaltschichten herstellen zu können, war beabsichtigt, den Belag anzufräsen und mit Asphalt zu verstärken. Die Asphaltschicht war aber zu dünn und eine Verstärkung nicht sinnvoll. „Durch den Bestand bedingt haben wir uns entschieden, hier ebenfalls einen Vollausbau durchzuführen“, erläuterte Ortsbaumeister Jürgen Gamp in der Gemeinderatssitzung. Im Bauabschnitt zwei war ein Vollausbau bereits geplant.

Der erste Bauabschnitt vom Ortseingang aus Richtung Untermettingen bis zur Ortsmitte ist abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt betrifft den Bereich Ortsmitte bis Ortsende in Richtung Berghaus. Dort wurde vor der Winterpause die Asphalttragschicht eingebaut. Mit dem dritten Bauabschnitt, von der Ortsmitte bis zum Ortsausgang in Richtung Krenkingen wurde begonnen. Ersoll bis August abgeschlossen sein. „Die Arbeiten verlaufen nach Zeitplan und mit den Anwohnern gibt es eine gute Zusammenarbeit“, so Jürgen Gamp. In Bauabschnitt drei wurden Wasserleitung und Kanal verlegt, es fehlen noch die Kabel für Breitband und Strom. Zur Hälfte sind auch schon die Randsteine gesetzt.

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Unter Berücksichtigung verschiedener Einsparpotenziale lag die Kostenberechnung für die gesamte Maßnahme bei 870.000 Euro. Die Ausschreibung führte zu einem Angebot von 636.000 Euro der Firma Staller aus Grafenhausen. Die zusätzlichen Kosten für den Vollausbau belaufen sich auf 66 900 Euro. Der Gemeinderat stimmt der Erweiterung geschlossen zu.

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Was noch fehlt, ist die Dorfplatzgestaltung. Sie wurde aus Kostengründen zurückgestellt. Diese Fläche kann aber nicht gesondert ausgelassen werden. Gamp erklärt: „Es zeigt sich jedoch, dass wir mit dieser Fläche in geeigneter Weise umgehen werden müssen.“ Die Verwaltung schlägt vor, dass sich der Ortschaftsrat mit Bürgern und fachlicher Begleitung zusammensetzt, um eine Gestaltung zu erarbeiten.