„Die Partnerschaft – Jumelage Ühlingen-Birkendorf mit Machecoul – lebt in Zeiten von Corona anders, aber sie lebt“, so Max Gromann, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Ühlingen-Birkendorf. Der letzte große Besuch von über 100 französischen Freunden war am Narrentreffen 2020 in Ühlingen noch möglich.

Die beiden Vorsitzenden der deutsch-französischen Partnerschaftskomitees Giséle Jaunátre aus Machecoul und Max Gromann aus Ühlingen-Birkendorf beim Besuch anlässlich des Ühlinger Narrentreffens im Februar 2020 in Ühlingen. Seither war ein gegenseitiger Besuch coronabedingt nicht mehr möglich.
Die beiden Vorsitzenden der deutsch-französischen Partnerschaftskomitees Giséle Jaunátre aus Machecoul und Max Gromann aus Ühlingen-Birkendorf beim Besuch anlässlich des Ühlinger Narrentreffens im Februar 2020 in Ühlingen. Seither war ein gegenseitiger Besuch coronabedingt nicht mehr möglich. | Bild: Ursula Ortlieb

Jetzt müsse man dieses Jahr leider auf solche Besuche verzichten, aber einzelne Familien könnten privat in einer der Ferienwohnung sicherlich aufgenommen werden, wenn es die Corona-Pandemie erlaubt.

Da man nicht davon ausgehen kann, dass schon in diesem Sommer große Events durchgeführt werden könnten, fasst das Partnerschaftskomitee das Jahr 2022 im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde fest ins Auge für einen Besuch von Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren in Machecoul.

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Details wurden vorab schon mit Bürgermeister Tobias Gantert vorbesprochen, der sich für die Idee sehr offen zeigte. Der Austausch von jungen Menschen sei für eine lebendige Partnerschaft besonders wichtig. Sobald es die Corona-Situation zulasse, möchte das Partnerschaftskomitee zusammenkommen und über Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2023 beraten.

Corona-Lage in der Partnerstadt

Maximilien Leduc berichtete am 7. Februar 2021 aus der Partnerstadt über die Corona-Pandemie. Die Nachricht, dass der frühere stellvertretende Bürgermeister von Machecoul (1989 bis 2014) und Freund der Jumelage, Hubert Egonneau, Ende Januar an Covid-19 gestorben ist, machte betroffen und stimmte die deutschen Freunde traurig.

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Offiziell sei in Machecoul kein Lockdown, schreibt Leduc, jedoch seien Restaurants, Universitäten, Kulturorte (Kinos, Museum, Theater), große Galerien (mehr als 20.000 Quadratmeter) geschlossen.

Maskenpflicht gelte an allen öffentlichen Orten, auch in Schulen und sogar auf der Straße. Nach 18 Uhr gelte Ausgangssperre für die, die nicht arbeiten müssen.

Private Treffen seien auf sechs bis zehn Personen begrenzt. Die Schulen waren Anfang Februar geöffnet unter strengem Hygieneschutz und Maskenpflicht innen und außen. Diese Vorschrift galt auch bei Unterricht bis 18 Uhr.

Lehrerkonferenzen finden digital statt, sowie der Unterricht für neue Schüler. Maximilien Leduc arbeitet in Machecoul als Lehrer.