Die Bereitschaft, Blut zu spenden, ist weiterhin unverändert hoch in Grafenhausen. Bereits knapp eine Woche vor dem Termin am vergangenen Freitag waren die Plätze zur Blutspende vergeben. Da immer noch Anfragen kamen, wurden die Kapazitäten erhöht. „Statt zehn Entnahmeplätzen konnten wir zwölf Plätze mit den dazugehörigen Leuten einrichten“, sagte Bereitschaftsleiter Bernhard Heer. Mehr sei aber unter den vorgeschriebenen Hygienebedingungen in der Schwarzwaldhalle nicht möglich.

186 Spendenwilligen kamen in die Schwarzwaldhalle und es gab nur drei Rückstellungen. „Bei den Erstspendern haben wir das Rekordergebnis von 21 Leuten“, freute sich Bernhard Heer und auch über das Ergebnis von 183 Blutkonserven bei diesem Blutspendetermin. Für die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Grafenhausen war der Termin ebenfalls etwas Besonderes. Konnten sie doch endlich wieder einmal eine Aktion gemeinsam – wenn auch verteilt auf drei Teams – durchziehen. „Das Gemeinsame fehlt uns schon sehr“, so Ortsgruppenvorsitzender Eberhard Hummel.

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Dienstabende, praktische Übungen und praktische Fortbildungen können seit dem Frühjahr nicht mehr stattfinden. „Das kameradschaftliche Miteinander und den direkten Austausch miteinander vermissen wir“, sagt auch Franz Beck, langjähriges aktives Mitglied des Ortsvereins. Übungen und der Austausch über Erfahrungen und auch der persönliche Kontakt unter den Mitgliedern sind eigentlich fester Bestandteil des Miteinanders im DRK-Ortsverein Grafenhausen.

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Die eigene Blutspende gehört für die DRKler ebenfalls mit dazu. „Es ist für mich selbstverständlich, auf diesem Weg noch etwas für die Allgemeinheit zu tun“, sagt Franz Beck. Neben den Blutspendeterminen sind die aktiven Mitglieder weiterhin bei Notfalleinsätzen, Bränden oder für Einkaufshilfen im Einsatz. Die sonst noch üblichen Einsätze bei den zahlreichen Veranstaltungen im Ort sind in diesem Jahr weggefallen. „Damit fehlen uns die notwendigen Einnahmen bei weiter laufenden Kosten“, erklärt der Vorsitzende Eberhard Hummel. Die DRK-Ortsvereine finanzieren sich aus Spenden und den Einnahmen aus ihren Einsätzen.

Einsatzbereit

Ob der DRK-Ortsverein Grafenhausen auch bei möglichen Impfkampag­nen im Kreis zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht klar. „Wir wissen da bisher noch gar nichts“, sagt Eberhard Hummel. Einsatzbereit sind die aktiven DRK-Mitglieder aber immer.